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Das Fernsehkabel wird eine größere Rolle für das Internet spielen

Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern hinkt Deutschland bei der Nutzung von TV-Kabel als Datendienst deutlich hinterher. Besonders in Großbritannien, Schweden und den Niederlanden haben sich die TV-Kabelnetzbetreiber viel früher darauf eingestellt, ihre Netze für das Internet rückkanalfähig zu machen. Wie Solon Management Consulting kommentiert, verfügen diese Länder auch über eine höhere Breitbandpenetration.

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Deutschland ist international betrachtet das Schlusslicht in der Nutzung des Fernsehkabels für Internet-Zwecke, berichtet auch das Handelsblatt. Die schleppende Entwicklung auf dem deutschen Markt ist auf die Geschichte des deutschen TV-Kabels zurückzufühen: Der Verkauf des Netzes durch die Deutsche Telekom ging nur zögerlich voran. Nachdem bis 2002 alle Teile an Investoren verkauft worden waren, machten diese sich auch nur langsam daran, die Infrastrukturen zu modernisieren.

Zudem stellt die deutsche Marktaufteilung in die Netzebenen „drei“ und „vier“ ein Hindernis dar, weil Investoren der Netzebene „drei“ (Stadt- und Überlandnetze) nur dann Endkunden versorgen können, wenn sie mit Betreibern der Ebene „vier“ (Gebäudenetze) zusammenarbeiten. Aufgrund neuer Technologien ist die Modernisierung des Koaxialkabels der Fernsehnetze inzwischen günstiger geworden. Die Fernsehkabelbetreiber geraten durch das aufkommende digitale terrestrische Fernsehen DVB-T zunehmend unter Druck. Zudem plant die Telekom mit neuen DSL-Technologien auch Datenfernsehen anzubieten.

Somit zeigt sich nun mehr Bewegung und Innovationsfreudigkeit seitens der TV-Kabelgesellschaften. Die großen Netzbetreiber sind bereit, in die Rückkanalfähigkeit zu investieren. Die wichtigsten Positionen nehmen dabei Kabel Baden-Württemberg, Kabel Deutschland sowie Iesy, Anbieter in Hessen und Nordrhein-Westfalen, ein. pte

www.solon.de

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