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Bag2Go: Die Geburt eines Projekts

Auf der Suche nach einer Innovation im Bereich Luftfahrt, konzentrierten sich die Projektpartner Airbus, T-Systems und RIMOWA auf das Reisegepäck und dessen Abfertigung. Allerdings stand man vor einer großen Herausforderung Unterstützer für das Projekt zu finden.

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Jan Reh und Torsten Chudobba haben drei anstrengende, aber erfolgreiche Jahre hinter sich. Reh arbeitet in der Innovation Cell von Airbus EADS in Hamburg. Chudobba ist weltweiter Account Manager bei T-Systems und für den Kunden EADS verantwortlich. Gemeinsam suchten die beiden nach Ideen, mit denen man das Internet der Dinge und die automatische Kommunikation zwischen Maschinen auch in den Dienst des Flugreisenden stellen könnte und somit einen Marktvorteil für Airbus erarbeitet. Dabei geht es für Airbus ganz klar auch um wirtschaftliche Aspekte – Stichwort: Kerosinkosten, CO2- und Gewichts-Reduktion.

Die Idee fiel auf einen intelligenten Koffer, den Bag2Go. Der sollte mindestens durch eine App trackbar sein und damit sollten verlorene Gepäckstücke endgültig der Vergangenheit angehören. Im Laufe der Projektentwicklungen kamen allerdings noch eine Reihe von Ideen hinzu, die allesamt auf Bedürfnisse referenzierten, die Fluggäste mit Gepäckstücken haben könnten – etwa Übergepäck. In der Vorbereitung auf längere Flugreisen ist es ja gang und gäbe, dass die Koffer auf der eigenen Badezimmerwaage gewogen werden, um auf Nummer sicher zu gehen. Warum sollte das nicht auch der Koffer selbst übernehmen?

Und überhaupt: Was bringt die Fluggäste dazu, all ihr Gepäck mit in die Kabine zu nehmen, statt es komfortabel am Terminal aufzugeben? Es ist der Zeitverlust, der beim Aussteigen und Warten auf das Gepäck entstehen kann. Außerdem treibt die Fluggäste die Sorge eines Gepäckverlustes oder eines Diebstahls um. Und genau das adressiert Bag2Go.

Mit diesem Consumer Insight und dem Konzept des intelligenten Koffers war der der Projektpartner für Chudobba und Reh schnell gefunden: RIMOWA, Hersteller für Premium-Reisegepäck, erkannte den Mehrwert eines solchen Ansatzes sofort und sagte umgehend seine Unterstützung zu.

Das Konzept passt perfekt zur gehobenen Positionierung des Kofferherstellers und stellt offensichtlich eine gute Möglichkeit dar, sich vom Wettbewerb zu differenzieren. Nach nur wenigen Wochen stand bereits der erste Prototyp auf eigenen vier Rollen.

Die Erfahrung zeigte, dass auch hier nicht lange auf Bremsklötze zu warten war. Beim Versuch, das Projekt als strategisches Konzept zu verankern, stand man vor einer großen Herausforderung, da ein Koffer nicht unbedingt zum Kerngeschäft der Airbus und T-Systems gehört. Reh und Chudobba suchten konzentriert nach dem Ansatz, wie sich dieser Zusammenhang dennoch herstellen ließe. Und sie fanden diesen in bereits bestehenden Ideen und Konzepten. Schließlich schwingen hier auch wirtschaftliche Aspekte mit: So soll das Fliegen in den kommenden Jahren für den Passagier noch angenehmer werden und für die Umwelt weniger belastend, durch Verringerung des Kerosin Ausstoß.

Auch dem von Airbus bereits vor zwei Jahren vorgestellten Konzept einer Kabine mit transparentem Kabinendach, käme man mit einem Bag2Go näher. Auf dem Weg dahin wäre etwa ein Verzicht auf die Aufbewahrungsfächer über den Köpfen der Fluggäste eine wichtige Zwischenstufe, da mit einem Bag2Go Service auch alternative Transportwege möglich werden.

Diese Daten werden durch einen Cloud Service von T-Systems aufbereitet, sind überall vom Passagier abrufbar und über die App kontrollierbar.

Mit diesen Features gelang es den drei Projektentwicklern, den Fluggast als Kunden in den Mittelpunkt des strategischen Ansatzes zu stellen und damit die Weiterentwicklung des Kerngeschäfts zu unterstützen.

Was daraus folgte, war ein Lehrstück für das Zusammenwachsen von Technik und Marketing. Schnell erkannten alle Seiten, dass sich eine solche Innovation bestens für eine öffentliche Präsentation eignet. EADS-Chef Tom Enders stellte das Konzept als richtungsweisend auf der CeBIT vor.
Wie häufig gilt auch hier: Das Internet der Dinge kommt, aber nicht so schnell, wie viele denken und erwarten. Es gibt bereits mehrere Prototypen, aber von einem produktreifen Koffer sind die Macher noch ein Stück entfernt.

Weiterführende Links:
>> Airbus über die Zukunft mit Glasdach: www.airbus.com/innovation/future-by-airbus/concept-planes/the-airbus-concept-cabin
>>Video: Bag2Go – der intelligente Koffer auf vimeo: http://vimeo.com
>>Beitrag: Alle Koffer sind schon da:
www.t-systems.de/news-media/mobility-loesung-fuer-reisegepaeck-t-systems-airbus-und-rimowa-konstruieren-kluge-koffer

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