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Automobilzulieferer wollen Energiebranche stärker bedienen

Die erneuerbaren Energien werden zunehmend wichtiger für die Automobilzulieferer. Gemäß einer Studie des Marktforschungsinstituts Puls sehen sie in dieser Zukunftsbranche derzeit das höchste Innovationspotenzial. Ihre Strategie sei es, unabhängiger von der Automobilbranche zu werden. Während die Zulieferer im Jahr 2010 im Durchschnitt noch 74 Prozent ihres Umsatzes mit Herstellern von Kraftfahrzeugen realisiert haben, liegt dieser Anteil in diesem Jahr bei deutlich niedrigeren 63 Prozent.

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Befragt wurden 200 Automobilzulieferbetriebe in Deutschland und Österreich. Puls erhebt im Rahmen des „Automotive Supplier Monitors“ in Kooperation mit dem Fachmagazin Automobil Produktion und der Wirtschaftsprüfung Rödl & Partner zwei Mal pro Jahr wichtige Trends bei diesen Unternehmen. „Die Automobilzulieferer sind auf einem guten Weg, neue Wachstumsfelder zu erschließen“, kommentiert Puls Chef Dr. Konrad Weßner die Ergebnisse. Sie zeigen im Einzelnen, dass derzeit neben der Automobilbranche vor allem der Maschinenbau, die Elektroindustrie sowie die Industrie allgemein beliefert werden. In Zukunft wollen die Zulieferer jedoch verstärkt Unternehmen der Energiebranche sowie der Medizintechnik als Abnehmer ihrer Produkte und Leistungen gewinnen, erst auf dem dritten Rang sehen sie den Maschinenbau.

Gefragt wurde auch, welche Zukunftstechnologien aus Sicht der Zulieferer das Automobil von morgen prägen. Lagen vor einem Jahr noch Elektroantriebe auf dem ersten Platz (genannt von 21 Prozent der Befragten), liegt das Augenmerk in diesem Jahr auf Leichtbau als wichtigste Zukunftstechnologie (17 Prozent). E-Mobility rangiert mit nur noch acht Prozent Nennungen auf Rang zwei, gefolgt von Automatisierung. Der Hype um Elektromobilität kühle sich offensichtlich etwas ab, betont Weßner. Leichtbau dagegen schiebe sich deshalb nach vorn, weil Automobilhersteller dadurch unabhängig vom eingesetzten Antrieb stabile Wettbewerbsvorteile bei den Zukunftsthemen Kraftstoff-Verbrauch und CO2-Emissionen aufbauen könnten.

www.puls-marktforschung.de

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