Suche

Werbeanzeige

Ausbau des Arbeitgeber-Images stärkt Markenbindung

In Krisenzeiten sind es oft die Bereiche Marketing und Werbung, in denen Unternehmen zuerst auf die Kostenbremse treten. Das zahlt sich bestenfalls kurzfristig, jedoch längst nicht immer aus, wie Marketingexperte Franz-Rudolf Esch, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Justus-Liebig-Universität Gießen, nach Informationen des Mittelstandsmagazins „Initiativbanking“ erklärt.

Werbeanzeige

„Viele Unternehmer glauben, über diese Stellschraube am einfachsten sparen zu können. Die Erfahrung lehrt aber, dass gerade in Krisenzeiten nachhaltiges Wachstum sicherzustellen ist“, lässt sich Esch zitieren. Analysen der Krisenjahre 2001 und 2002 zufolge hätte es auch Unternehmen gegeben, die in der Krise steigende Umsätze verzeichneten. Neben antizyklischen Investitionen in Innovationen sei dies auf Budgetsteigerungen in Werbung und Kommunikation zurückzuführen. „Ebenso wichtig ist es, den persönlichen Kontakt zu den Kunden zu intensivieren und gemeinsam mit ihnen an Optimierungen oder Innovationen zu arbeiten. Zieht der Markt dann wieder an, ist das Unternehmen gut positioniert“, laute eine Prognose von Esch. Sofern sich Unternehmen mit langfristig aufgebauten Markenstrategien selbst treu blieben und Emotionen weckten, kämen sie besser durch die rauen Stürme der Wirtschaftskrise. Darum sei es für Marken stets wichtig, zu prüfen, wofür sie stehen. Das Ziel sollte letztlich eine sanfte Weiterentwicklung unter Wahrung der Markenkernwerte sein.

Um die Markenbindung weiter zu stärken, seien bei vielen Unternehmen zusätzliche Anstrengungen nötig. „Viele Produkte und Dienstleistungen sind ja heute austauschbar in ihrer Funktionalität. Das erleben viele Branchen, die im Endkundengeschäft tätig sind, seit Jahren“, sagt Udo Nadolski, Geschäftsführer des Beratungshauses Harvey Nash. Deshalb sei es die Marke, die für viele den Unterschied mache und den letzten Impuls zum Kauf gebe. Markenbindung lasse sich aber nicht mit ein paar Werbespots erzielen, sondern vor allem durch Service und Dienstleistungen. Einen Beitrag dazu könne auch der beständige Ausbau des eigenen Image als Arbeitgeber leisten. Dieses Employer-Branding werde jedoch bei vielen Betrieben noch unterschätzt. „Um Leistungsträger zu locken, bedarf es heute mehr als der Stellenausschreibung mit den üblichen Sozialleistungen und angenehmem Betriebsklima. Benefits, Nebenleistungen, Bonusausschüttungen, Gesundheits- und Kinderbetreuungsprogramme, ab einem bestimmten Level auch ein Dienstwagen, Altersvorsorge, Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten gehören zum Paket, um als Arbeitgeber gefragt zu sein“, unterstreicht Nadolski. Auch das gehöre zum Aufbau einer Marke, wie Google oder Apple, die seit Jahren zu den begehrtesten Arbeitgebern gehörten, beispielhaft belegen würden.

www.uni-giessen.de,
www.initiativbanking.de,
www.harveynash.de

Kommunikation

Olympia: Wellinger und Dahlmeier waren die deutschen Social-Media-Stars, Aljona Savchenko verdoppelte ihre Instagram-Follower

Sie gehörten auch sportlich zu den erfolgreichsten deutschen Athleten in Pyeongchang - bei Facebook und Instagram waren sie im Laufe der Spiele die populärsten und erfolgreichsten: Biathletin Laura Dahlmeier und Skispringer Andreas Wellinger. Die Eiskunstläufer Aljona Savchenko und Bruno Massot steigerten ihre Follower-Zahlen auf Instagram unterdessen massiv. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Die Lufthansa verspottet den FC Bayern auf Twitter, nachdem der deutsche Rekordmeister künftig für Qatar Airways wirbt

Adidas, die Allianz, Audi, die Deutsche Telekom, Lufthansa, Siemens, SAP: Die Werbepartner des…

Editorial zur Jubiläumsausgabe der absatzwirtschaft 03/2018: Halten Sie durch!

Sich nicht ablenken zu lassen und eine Sache erfolgreich zu Ende zu führen,…

Von Philips über die FDP bis hin zur Elbphilharmonie: Das sind die Finalisten des Marken-Award 2018

Die Jury des Marken-Awards 2018 kam zusammen, um die Bewerber zu begutachten und…

Werbeanzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige