Suche

Anzeige

Auflagen, Mitarbeiter und Wachstum: neun wichtige Fakten über die Zeitschriften-Branche

Kleine Publisher werden es schwer haben in Zukunft

Eine Branche im Wandel. Trotz eines gewissen Auflagenschwunds kommen hierzulande derzeit so viele neue Magazine auf den Markt, wie noch nie. Und trotz Rückgängen bei den klassischen Print-Vermarktungseinnahmen blieb der Umsatz der gesamten Branche bislang stabil. Das und vieles mehr zeigen diese neun interessante Fakten über die deutschen Zeitschriftenlandschaft.

Anzeige

Fakt 1: 1.596 Titel

Im März 2017 zählte der VDZ insgesamt 1.596 Publikumszeitschriften. Im Jahr 2001 waren es noch 1.178. Das entspricht einer Steigerung um 35 Prozent. Im Bereich der Fachzeitschriften gibt es mittlerweile über 4.000 Titel.

Fakt 2: 14.8 Millionen Euro

Bei den Umsätzen der Verlage verzeichnet der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger keine Rückgänge. Sie lagen im Jahr 2016 auch weiterhin bei 14.8 Millionen Euro. Allerdings nimmt der Digital-Anteil stetig zu.

Fakt 3: 60.000 Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter der Verlagsbranche wird vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger mit 60.000 angegeben.

Fakt 4: 9.000 Journalisten

Von den rund 60.000 Mitarbeitern in den Verlagen sind rund 9.000 Journalisten, die konkret mit der Produktion der Inhalte beschäftigt sich. Zum Vergleich: Bei den Tageszeitungen arbeiten rund 13.000 Journalisten. Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk sind es 7.000.

Fakt 5: Auflage von 2.148.124

TV 14 ist die Publikumszeitschrift mit der höchsten Auflage von allen Magazinen, die am Kiosk erhältlich sind. Zusammengerechnet liegt der Abo- und Einzelverkauf bei 2.148.124 Exemplaren.

Fakt 6: 48 Prozent

Prozentual ist das Lego Ninjago Magazin eines der Hefte der Stunde. Der Titel konnte gerade seine verkaufte Auflage um 48 Prozent auf 217.675 Exemplare steigern.

Fakt 7: 94,6 Millionen

Insgesamt kam die Branche im Jahr 2016 auf eine verkaufte Gesamtauflage von 94,6 Millionen. Im Jahr zuvor lag sie noch bei 98,1 Million.

Fakt 8: 14,08 Millionen

Die Apotheken Umschau ist mit 14,08 Millionen erreichten Menschen das reichweitenstärkste Magazin in Deutschland. Allerdings bekommen die Leser das Heft in den Geschäften geschenkt.

Fakt 9: 6,81 Millionen

Der Kauftitel mit der höchsten Reichweite ist der stern. Er erreichte bei der letzten AWA-Analyse einen Wert von 6,81 Millionen Lesern.

Digital

Aus der Onlinewelt ins analoge Kosmetikregal: So geschickt inszeniert Wunder2 sein Augenbrauen-Gel

Es ist selten, dass es Produkte aus dem Netz in die Regale realer Shops schaffen. Vor allem Kosmetikartikel haben es schwer, da Frauen die Produkte vor dem Kauf gerne testen wollen. Wunder2 ist dieser Sprung gelungen – mit rund 1000 Influencern weltweit und zahlreichen Videos. Im Interview mit der absatzwirtschaft spricht Yonca Güler, German Brand Managerin für Wunder2, über die Strategie der Marke. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Luxushotels und die selbsternannten Influencer: „Biete hohe Reichweite, suche kostenloses Zimmer“

Wer heutzutage ein paar Tausende Follower hat, meint, er wäre in einer Position,…

Gegenwind für das Image von „Made in Germany“: 46 Prozent der Trump-Anhänger wollen weniger deutsche Marken kaufen

Deutschland hat in den beiden vergangenen Jahren seine Spitzenposition als führendes Herkunftsland hochwertiger…

Kosten sparen, oder Etat effizient einsetzen? Mit diesen sieben Tipps finden Sie versteckte Kosten in Ihrem digitalen Marketing-Budget

Ob Retargeting, Onsite-Testing, Personalisierung oder Real Time Bidding: Um interessierte Website-Besucher in Kunden…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

  1. 60.000 Mitarbeiter, davon 9.000 Journalisten. Also 15 Prozent aller Mitarbeiter machen das Kerngeschäft, der Rest klopft Marketingsprüche und jongliert mit Zahlen. Noch Fragen, woher die „Krise“ kommt?

Kommentar auf tom Abbrechen

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige