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„Auch Saskia hat Gefühle“: Wie Lidl den Flaschenwurf vom Hoffenheim-Coach zum Werbe-Konter nutzt

Lidl gelingt ein treffsicheren Social-Media-Konter auf den Flaschenwurf von Julian Nagelsmann

Dieses Rezept für lustige Unternehmens-Kommunikation scheint fast schon eine Gelinggarantie zu haben: Man nehme eine Nachricht, über die viel berichtet wird und versehe sie mit einem spöttischen Spin in eigener Sache. Fertig ist der Social-Media-Hit. Nach dieser simplen Logik landete Lidl mit dem Flaschenwurf von Hoffenheim-Trainer Julian Nagelsmann einen einen kleinen Viral-Achtungserfolg.

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Was war passiert? Am Wochenende verlor 1899 Hoffenheim die Bundesligapartie gegen Borussia Mönchengladbach mit 1:3. Das gefiel dem Trainer der Sinsheimer nicht sonderlich gut. Nachdem sein Team erst 1:0 in Führung gegangen war, kassierte es noch drei Treffer. Direkt nach dem Ausgleichstor ärgerte sich der Coach derart, dass er eine Plastikflasche auf die Tribüne schleuderte und dabei einen Fan traf.

 Unbeherrschtheit des Trainer

Eine wilde Aktion, mit einem respektablen Ende. Denn direkt nach dem Spiel kletterte Nagelsmann auf die Tribüne und entschuldigte sich bei dem getroffenen Anhänger. Zudem geißelt er den Wurf später selbst als “dumme und dämliche Aktion”.

Das Social-Media-Team von Lidl dagegen wollte es bei der Entschuldigung nicht bewenden lassen, sondern nutze die Unbeherrschtheit des Trainers und die entsprechende Berichterstattung, um einen Gag bei Facebook zu landen. Denn Nagelsmann tat dem Discounter den Gefallen und schleuderte eine Plastikflasche der Hausmarke “Saskia” auf die Tribüne.

Kontor von Lidl bleibt nicht aus

Also postet die Einzelhändler keck: “Hey Nagelsmann, auch Saskia hat Gefühle!☝ Und beim nächsten Mal bitte Pfand abgeben und an unsere Tafeln spenden.”

Das nennt man wohl einen treffsicheren Social-Media-Konter.

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