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Aral verteidigt Marktführerschaft

Der Tankstellenmarkt war auch im Jahr 2010 von einem sinkenden Kraftstoffverbrauch, scharfem Wettbewerb und steigenden Rohölpreisen geprägt. Dennoch habe Aral die Marktführerschaft „erfolgreich verteidigt“, erklärte das Bochumer Unternehmen der deutschen BP jetzt beim Jahrespressegespräch in Düsseldorf. Die Strategie, sich beim Angebot der Kraftstoffe und beim Food-Service im Shop-Geschäft verstärkt auf Kundenbedürfnisse auszurichten, habe sich ausgezahlt. Dieses Fazit zog Aral-Vorstandsvorsitzender Stefan Brok, und er prognostiziert: „Wir werden auch im laufenden Jahr die Nummer eins in Deutschland bleiben.“

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Überaus optimistisch geäußert hatte sich Brok schon im großen Exklusiv-Interview mit absatzwirtschaft, Ausgabe 12/2010, das in Auszügen auch auf absatzwirtschaft-Online zu lesen war (Wie Aral die Kurve nimmt). „Der Rückgang der Tankstellen vollzieht sich in Deutschland langsamer als in den vorangegangenen Jahren. Die Shop-Umsätze wachsen nicht mehr. Der Verkauf von Alkohol und Tabak wird zunehmend erschwert. Unser Food-Service mit Heißgetränken und Snacks hat heute an den Aral-Stationen einen Anteil von elf Prozent am Shop-Umsatz. Aral setzt hier auf weiteres Wachstum“, hatte der Vorstandschef schon damals verkündet.

Als „echte Erfolgsgeschichte“ präsentierte Stefan Brok nun beim Jahresrückblick die Ausrichtung des Angebots auf die Kaufmotive „Hunger und Durst“: Der Food Service-Bereich in den „Petit Bistro“ habe im Jahr 2010 einen Gesamtumsatz von 173,2 Millionen Euro erzielt – was einem Umsatzplus von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr entspreche. Auf gleicher Fläche sei der Umsatz sogar um 5,4 Prozent gestiegen. Haupttreiber des Wachstums seien belegte Baguettes und Heißgetränke gewesen. Die Zahl der verkauften „Super Snacks“ stieg nach Aral-Angaben um 15,8 Prozent auf mehr als 7,3 Millionen Stück. Auch bei den Heißgetränken habe sich der Aufwärtstrend der vergangenen Jahre unverändert fortgesetzt: Insgesamt wurden 27,8 Millionen Heißgetränke verkauft – ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das entspreche einem Umsatz von 38,1 Millionen Euro, so das Unternehmen, das stolz verkündet: „Mit mehr als 70 000 verkauften Kaffees pro Tag ist Aral Deutschlands größter ‚Coffee-to-go’-Anbieter.“ Insofern habe Aral im vergangenen Jahr sehr erfolgreich agiert. Der Außenumsatz der Tankstellenunternehmer im gesellschaftseigenen Netz (rund 1 300 Stationen) erreichte mit knapp 1,5 Milliarden Euro nahezu das Vorjahresniveau.

Unter der blau-weißen Marke operierten Ende 2010 insgesamt 2 406 Straßentankstellen, eine weniger als im Jahr 2009. Auch mit 106 Autobahntankstellen konnte Aral die Marktführerschaft behaupten. Insgesamt hat sich die Konsolidierung im Tankstellengeschäft verlangsamt: Die Zahl der Straßentankstellen sank im Jahresverlauf nur um 41 auf bundesweit 14 744 Stationen. Der Kraftstoffabsatz an Tankstellen in Deutschland war im Jahr 2010 erneut rückläufig, er sank leicht auf 35 Millionen Tonnen. Otto- und Dieselkraftstoffe entwickelten sich jedoch unterschiedlich. Nach dem wirtschaftlichen Krisenjahr 2009 stieg der Dieselabsatz im Jahr 2010 um zwei Prozent auf 15,7 Millionen Tonnen. Das sei ein klares Indiz für eine konjunkturelle Aufhellung und die damit verbundene Erholung des Transportgewerbes, so der Aral-Vorstand. Ein gegenläufiger Trend sei bei den Ottokraftstoffen zu beobachten: Aufgrund gestiegener Preise und rückläufiger Verbräuche sank der Absatz in den vergangenen zwölf Monaten um 2,6 Prozent auf 19,3 Millionen Tonnen. Mit einem Marktanteil von rund 23,5 Prozent sei Aral – gemessen am Kraftstoffabsatz – weiterhin unangefochten die Nummer eins im deutschen Tankstellenmarkt. Analog der Marktentwicklung stieg der Dieselabsatz auf 4,7 Millionen Tonnen und der Absatz von Ottokraftstoffen sank auf 3,5 Millionen Tonnen.

www.aral.de

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