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Anzeigeneinnahmen sollen Blogs im Zeitungsformat finanzieren

Das britische Projekt „Theblogpaper“ startet einen neuen Versuch, Weblogs in gedruckter Form zu veröffentlichen. Die erste Ausgabe dieser Medienkombination soll am 25. September 2009 mit einer Druckauflage von 5000 Stück erscheinen, wobei über die „Print-Tauglichkeit" der Blog-Beiträge die Community des Web-Portals entscheiden wird.

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„Theblogpaper“ will nach Informationen von Unternehmensgründer Anton Waldburg eine News-Community im Netz schaffen, die geschriebene und Multimedia-Nachrichten erstellt, welche wiederum von den Lesern bewertet und in ein Ranking gebracht werden sollen. Erfahre ein Beitrag besonderen Zuspruch im Web, werde er für die Print-Ausgabe vorgeschlagen beziehungsweise lande er auf der Online-Startseite. Die Finanzierung des Projekts soll durch Anzeigeneinnahmen erfolgen. „Wir wissen sehr wohl über die aktuelle Situation am Anzeigenmarkt, speziell im Segment der Gratiszeitungen, Bescheid. Aber wir hoffen, dass unser Konzept, wonach Nutzer durch ein Rating oder einen Kommentar selbst entscheiden können, welche Story gedruckt wird, Anklang bei den Inserenten findet“, gibt sich Waldburg zuversichtlich. Immerhin habe „Theblogpaper“ bereits mehr als 500 mitwirkende Nutzer für sich gewinnen können.

Vorerst soll das gedruckte „Theblogpaper“ sowohl in ausgewählten Stadtteilen von London als auch einflussreichen Bloggern, Medien und Werbeagenturen zugestellt werden, wie Waldburg auf dem Branchenportal „Journalism.co.uk“ berichtet. Da vor der ersten „richtigen“ Ausgabe geplant sei, noch ausreichend Rückmeldungen von Lesern und teilnehmenden Schreibern einzuholen, sei die September-Ausgabe zunächst als Pre-Launch-Version konzipiert. Künftig soll die gedruckte Zusammenfassung der Blog-Beiträge dann wöchentlich erscheinen. pte

www.theblogpaper.co.uk

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