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Alter ist kein Differenzierungsmerkmal

Konsumenten sollten nicht abhängig von ihrem Geburtsjahr in Zielgruppen, sondern in Lebensstilgruppen eingeteilt werden. Denn Unterschiede zwischen einzelnen Personen im Alter von 50 bis 65, 66 bis 70 und über 70 Jahren sind gar nicht so groß, wie eine Studie über die Lebensgewohnheiten der „50plus-Generation“ der Global Group Dialog Solutions AG aus Idstein belegt.

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„Alter ist kein Differenzierungsmerkmal, es sind die individuellen Wünsche, nach denen segmentiert werden sollte“, sagt Frank Meier-Gerßler, COO der Global Group. Beispielsweise verfolge die Mehrheit der mehr als 400 befragten Personen einen relativ hohen Qualitätsanspruch, investiere häufig in Güter wie Reisen oder Automobil und fühle sich im Durchschnitt zehn Jahre jünger als sie tatsächlich ist.

Letzteres Ergebnis liefert auch eine Untersuchung der GfK-Panel Services zur Lebenssituation von 11 000 Senioren ab 60 Jahren. Danach verfügt die „Generation Silber“ durch teilweise hohe Ersparnisse grundsätzlich über eine hohe Kaufkraft. Im Non-Food-Bereich entfiel 2007 ein Anteil von 27 Prozent der Ausgaben auf diese Gruppe.

Das bedeutet, dass Senioren aus aktiven, wohlhabenden Familien rund 7 000 Euro für Möbel, Elektrogeräte, Haushalts- und Papierwaren ausgegeben haben. Zum Lebens- und Konsumverhalten älterer Konsumenten trügen aber auch Aspekte wie soziale Aktivität, Gesundheit und Fitness bei, sodass 50- bis 65-Jährige an Innovationen und Trends noch ein relativ großes Interesse zeigen, während die Altersgruppe der über 70-Jährigen dadurch nicht mehr begeistert werden kann.

www.global-group.de, www.gfk.com

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