Werbeanzeige

Adieu Gratis-Geldabheben: Deutschlands Banken lassen sich ihre Dienste nun extra bezahlen

Viele Kunden wissen nichts von der Einführung der Bargeld-Gebühr © Fotolia 2014

Dieses Jahr fängt der Trend zu höheren Girokontogebühren gerade erst so richtig an. Laut der Zeitschrift "Finanztest" haben für 2017 rund 24 Banken und Sparkassen angekündigt, ihre Kontoführungsgebühren zu ändern. Ärgerlich ist dabei der Umgang der Banken mit der Transparenz. Denn viele Kunden wissen über die Änderungen nicht Bescheid.

Werbeanzeige

„Wir sehen ein Ende der Umsonstkultur“, konstatiert Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret in einem Artikel in der „Welt“. Banken führen im laufenden Jahr immer mehr Gebühren für Ihre Dienstleistungen ein. Die neuen Abgaben wurden von den Banken allerdings nicht so transparent offen gelegt, wie erwartet. Meist stehen diese im Kleingedruckten auf den Internetseiten, während viele Kunden verdutzt vor dem Geldautomaten stehen und plötzlich beim Geld abheben Gebühren zahlen müsssen.

Welche Bank macht es wie?

Einige Beispiele zeigen, was und wie die Banken ihre Abgaben ändern: Die HypoVereinsbank war die erste Bank, die im Sommer 2016 ihr kostenloses Girokonto abschaffte. Die Sparda-Bank West ging einen anderen Weg und erhebt seit einigen Monaten eine Jahresgebühr von 10 Euro für das Girocard. Die Postbank hatte im vergangenen November zum ersten Mal seit 20 Jahren Kontoführungsgebühren eingeführt.

Beobachter glauben, dass Gebühren fürs Geldabheben in Deutschland zur Regel werden könnten. Professor Dirk Schiereck, Bankenprofessor an der Technischen Universität Darmstadt, sagte dem Handelsblatt, dass er mit noch mehr Nachahmern rechnet: „Geldauszahlungen sind teuer aus Sicht der Banken. Deshalb ist es für sie attraktiv, die Kunden dazu zu bewegen, mehr mit Karte oder online zu zahlen.“

Am Ende profitieren die Online-Banken. Die Direktbanken, die ohne teure Filialen auskommen und deswegen eher kostenlose Girokonten anbieten können sind zum Beispiel ING Diba oder Comdirect oder DKB. Sie haben seit Monaten einen Ansturm von Neukunden.

Kommunikation

Bilanz zur f8: Virtual Reality, Bots und 360-Grad-Kameras sind die Trends, die Sie sich merken sollten

Zwei vollgepackte Tage mit Produktankündigungen und strategischen Visionen: Auf der diesjährigen Facebook-Entwicklerkonferenz F8 erlebten die über 4.000 Teilnehmer im McEnery Convention Center im kalifornischen San José wieder ein Feuerwerk an Neuheiten. Jan Brockmann von der Duisburger Performance-Marketing-Agentur metapeople hat sich einige angeschaut und überlegt, was dies für das Marketing bedeuten kann. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Die neue Europäische-Datenschutz-Grundverordnung: Schreckgespenst mit positiver Wirkung?

Im Mai 2018 tritt die Europäische-Datenschutz-Grundverordnung für alle europäischen Mitgliedsstaaten in Kraft. Mit…

f8-Konferenz: Facebook wettet auf Augmented Reality und den Messenger

Es ist wieder so weit: Alljährlich gibt Mark Zuckerberg auf der Entwicklerkonferenz f8…

Videos im Marketing: Das sind die fünf häufigsten Bewegtbild-Missverständnisse

Bewegtbild ist für viele Unternehmen das Mittel der Wahl, um Markenbotschaften zu transportieren,…

Werbeanzeige

Werbeanzeige