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71 Prozent der Autohändler sind abhängiger als zuvor

Entgegen der ursprünglichen Intention der EU hat die Abhängigkeit der deutschen Händler von den Automobilherstellern durch die Gruppenfreistellungsverordnung (GVO) der EU-Kommission zugenommen. Das berichten 71 Prozent der 600 deutschen und österreichischen Automobilhändler, die die Unternehmensberatung Booz Allen Hamilton befragte.

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Andererseits erhöhe sich der Anteil von Mehrmarken-Vertrieb und -Service durch die GVO langsam, berichtet die internationale Beratungsgesellschaft. Die Möglichkeit neue Verkaufsbetriebe überall in der EU zu eröffnen, nutzen hingegen nur wenige Händler. „Insgesamt gab es deutlich niedrigere Mehrmarkenaktivitäten als erwartet. Händler scheuen die hohen markenspezifischen Investitionen“, erklärt Dr. Sania de Miroschedji, Mitglied der Geschäftsleitung im Bereich Automotive bei Booz Allen Hamilton.

Nur 27 Prozent der Händler können sich der Auswertung zufolge derzeit vorstellen, weitere Marken aufzunehmen beziehungsweise haben dies nach 2002 getan. Teilweise ergeben sich aus der Studie deutliche Unterschiede zwischen den Marken. Während 48 prozent der Händler von Importmarken aus Fernost weitere Marken aufnehmen wollen, können sich das nur zwischen 23 und 28 Prozent der Händlern deutscher Volumenmarken beziehungsweise anderer europäischer Importmarken vorstellen. Unter Händlern von Premiummarken sind dies gar nur 9 Prozent.

41 Prozent der Händler befürchten sogar Sanktionen durch den Hersteller, für den sie bisher tätig waren, wenn sie weitere Marken ins Sortiment aufnehmen. Andererseits sind die Erfahrungen von Händlern, die bereits neue Marken anbieten, positiv: 54 Prozent der Händler geben dies an. Nur 3 Prozent äußern, sehr negative Erfahrungen mit dem Mehrmarkenvertrieb gemacht zu haben.

www.boozallen.de

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