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13 Minuten pure Energie im Video: Lady Gagas Pepsi-Auftritt in der Super Bowl-Halbzeitshow

Ein Sprung vom Stadion-Dach, ein Medley ihrer größten Hits in eines Lichtermeers – wie zu erwarten hat Popsängerin Lady Gaga in der Halbzeit-Show des 51. Super Bowls einen furiosen Auftritt hingelegt. Die Sängerin nutzte ihren Auftritt auch für einen patriotischen Appell – den man mit seiner Betonung auf die Werte Freiheit und Gleichheit durchaus auch als Kritik an US-Präsident Trump sehen kann.

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Sie gehört zum Superbowl wie die Leistungsshow der Werbewelt im Vorfeld: die Halbzeit-Show beim Endspiel der US-Football-Liga. Dieses Jahr waren alle Augen auf Popsängerin Lady Gaga gerichtet. Die Frage war zuvor eigentlich nur: Wird die politisch engagierte Entertainerin während ihres 13:15-Minuten-Auftritts beim 51. Super Bowl eine Botschaft an US-Präsident Donald Trump schicken? Die Antwort: höchstens indirekt.

„Lady Gaga steigt Donald Trump aufs Dach“, titelt die Bild eine Zeile, die tatsächlich wörtlich zu verstehen ist: Im Strassstein-Einteiler schwebte Lady Gaga an Stahlseilen vom Dach der NRG-Arena in Houstan im Bundestaat Texas, nachdem sie ihren Auftritt mit einigen Zeilen aus den Songs „God Bless America“ von Irving Berlin und „This Land Is Your Land“ von US-Songwriter-Legende Woody Guthrie eröffnet hat – und damit die Freiheit und Gleichheit der USA besang.

Ein direktes Statement zu US-Präsident Donald Trump und seinen umstrittenen Dekreten, die er in seinen ersten Amtstagen unterzeichnet hat, hat es hingegen nicht gegeben. Dafür hat die Entertainerin am Sonntagabend mit einem Show-Feuerwerk der Extraklasse für Aufsehen gesorgt: Während ihrer Performance wurde sie von zahlreichen Tänzern begleitet, das Stadion in ein strahlendes Lichtermeer gehüllt, sie wechselte mehrmals das Outfit und ein Medley aus ihren größten Hits – darunter „Poker Face“ und „Born This Way“ – taten ihr übriges. Ein kurzer Gruß an ihre Eltern („Hi mom, hi Dad“) dürfte der New Yorkerin zusätzlich Sympathiepunkte eingebracht haben.

Donald Trump selbst war übrigens nicht im Stadion, lediglich sein Vizepräsident Mike Pence. Dafür wünschte er vorab via Twitter viel Spaß beim Endspiel der US-Football-Liga.