Schwerpunkt Metaverse: Was ist dran, am Hype um virtuelle Welten?

Die neue Ausgabe der absatzwirtschaft beleuchtet die Entwicklung der virtuellen Welten und den Hype ums Metaverse – denn im Marketing muss man sich mit diesem Thema beschäftigen.
Wenn wir im Marketing über Metaverse reden, beschäftigen wir uns immer auch mit Kreation, Nachhaltigkeit und Purpose. ©Avatar erstellt mit Samsung

Das Metaverse gibt es nicht. Damit Sie mich nicht falsch verstehen, ich meine damit nicht „noch nicht“, sondern wirklich „nicht“. Denn egal wie sich der Hype um virtuelle Welten auch weiterentwickelt, wenn wir von Metaverse sprechen, geht es immer um konkurrierende Angebote: Decentraland, Somnium Space, Cryptovoxels oder The Sandbox, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Um zu verstehen, was mit dem Begriff gemeint ist, muss man sich zunächst einmal mit Virtual Reality auseinandersetzen. Heute gilt: Ohne VR-Brillen kein immersives Erlebnis im digitalen dreidimensionalen Raum. Daraus ergibt sich das erste Problem. Denn nicht ­jede*r hat eine solche Brille zu Hause. Dasselbe gilt für den Bereich Augmented Reality, der für Marken ebenfalls ein spannendes Wachstumsfeld darstellen kann.

Viel grundlegender aber ist, dass sich noch zu wenige Marktteilnehmer*innen mit der Welle beschäftigt haben, die da auf uns zukommt. Manche Expert*innen sprechen gar von einer neuen Version des Internets. Wir glauben, dass man sich im Marketing mit dem Thema Metaverse beschäftigen muss. Weil die Non-Fungible Tokens, kurz NFTs, über kurz oder lang verändern könnten, wie wir für Güter und Dienstleistungen bezahlen. Weil man in der Lage sein muss einschätzen zu können, was wann oder vielleicht auch nicht zum eigenen Geschäftsmodell passt und wo Wachstumsfelder liegen könnten. Und, ganz trivial, weil es Spaß macht, sich mit Neuem zu beschäftigen.

Ja, dies ist ein Tech-Schwerpunkt. Aber eben nicht nur. Wenn wir im Marketing über Metaverse reden, beschäftigen wir uns immer auch mit Kreation, Nachhaltigkeit und Purpose. Und auch das möchte ich vorwegschicken: Es lohnt sich immer, kritisch zu sein!

Worauf warten Sie noch? Tauchen Sie ein in die Lektüre.

Christa Catharina Müller

Chefredakteurin absatzwirtschaft
c.mueller@handelsblattgroup.com // @alias_ccm

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