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Zukunftsthema Mobile: Handel sieht neue Absatzchancen

Welche Bedeutung hat das Thema Mobile Commerce für den deutschen Handel? Mit dieser Frage befasst sich die Studie „Mobile in Retail“, durchgeführt vom EHI Retail Institute. Detailliert vorgestellt wird sie vom Unternehmen GS1 Germany auf der Mobile-Kongressmesse „M-Days“ am 1. und 2. Februar 2012 in Frankfurt am Main. Erste Ergebnisse veröffentlicht das Unternehmen aber bereits jetzt: Für 75 Prozent der befragten Händler ist Mobile schon heute oder in naher Zukunft von strategischer Bedeutung. „Der Handel möchte bei innovativen Themen Flagge und zudem Präsenz im Markt zeigen“, verrät Marco Atzberger, Mitglied der EHI-Geschäftsleitung.

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Die zentrale Botschaft der Untersuchung, die sich mit dem Einsatz und Nutzen von App und Co. im Handel beschäftigt, lautet: Der Handel hat Mobile als Zukunftsthema entdeckt. Bis zum Durchbruch mobiler Rabatt-, Bezahl- und Treuepunktemöglichkeiten sind jedoch noch einige Zwischenschritte nötig. Unter anderem darüber diskutiert GS1 Germany in drei verschiedenen M-Days-Panels. Denn die für die größte Mobile-Kongressmesse Deutschlands angekündigten Studienergebnisse umfassen drei Bereiche: Mobile Payment, Mobile Couponing und Extended Packaging – also die Realisierung mobiler Rabatt-, Bezahl- und Produktinformationsmöglichkeiten. Diese Themen werden zudem Gegenstand des GS1 Germany-Forums sein. Vertreter der wichtigsten Marktteilnehmer entlang der Mobile-Wertschöpfungskette werden über Chancen und Herausforderungen debattieren.

Ercan Kilic, Leiter des Strategieprojekts Mobilecom bei GS1 Germany, konkretisiert: „Mastercard, Vodafone, Paypal, Metro, Coca-Cola, Dr. Oetker, Acardo, Barcoo … – in unseren Panels treffen sie alle zusammen und werden Antworten liefern, wie die mobile Zukunft möglich ist.“ Dass großer Abstimmungsbedarf innerhalb des Mobile-Ökosystems herrscht, hat die Studie ebenfalls aufgezeigt. „Für eine große Mehrheit der Befragten ist die Etablierung einheitlicher Standards Grundvoraussetzung für den Durchbruch mobiler Angebote im Handel“, lässt Kilic durchblicken. Aber: „Der Handel hat eine klare Vorstellung davon, wann sich virtuelle Geldbörsen und digitale Rabattmarken durchsetzen werden und welche Schritte bis dahin nötig sind.“

An der Studie beteiligten sich 148 deutsche Handelsunternehmen. Sie ist eine Ergänzung zur Studie „The Shopper Rules“, die von der Gesellschaft für Konsumforschung im Auftrag von GS1 Germany Anfang 2011 mit Fokus auf den Konsumenten durchgeführt wurde. GS1 Germany ist unter anderem für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID). Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Letzteres ist ein wissenschaftliches Institut des Handels. Zu den Mitgliedern zählen internationale Handelsunternehmen und deren Branchenverbände, Hersteller von Konsum- und Investitionsgütern und verschiedene Dienstleister.

www.gs1-germany.de

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