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Zufriedenheit wächst – Einkaufshäufigkeit nimmt ab

Mit ihrer wirtschaftlichen Situation sind deutsche Verbraucher derzeit mehrheitlich einverstanden. 75 Prozent geben aktuell an, sehr oder eher zufrieden zu sein. Die Zufriedenheit der Deutschen ist damit laut einer Erhebung der Forschungsgruppe g/d/p seit Oktober 2011 um fünf Prozentpunkte gestiegen. Im Rahmen der Wiederholungs-Untersuchung befragten die Marktforscher von 1.000 ausgewählten Haushalten in Deutschland jeweils die Haushalt führende Person.

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Das Zufriedenheits-Niveau in den östlichen Bundesländern hat sich laut aktueller Studie erfreulich entwickelt. Hier geben die Marktforscher eine Steigerung um sieben Prozentpunkte seit Oktober 2011 an. Das Niveau – 68 Prozent der befragten Ostdeutschen äußern Zufriedenheit – liegt jedoch noch deutlich unter dem in den Bundesländern West. Hier liegt die Zufriedenheitsrate bei 76 Prozent.

Was die Einkommensgruppen betrifft, so ist die Tendenz in allen Segmenten positiv, das Niveau jedoch höchst unterschiedlich. Aktuell sagen 52 Prozent der Haushalte, die weniger als 2.000 Euro zur Verfügung haben, dass sie mit ihrer wirtschaftlichen Situation zufrieden sind. Im Oktober 2011 waren es 49 Prozent. In der Kategorie 2.000 bis 2.999 Euro Haushaltseinkommen liegt dieser Wert derzeit bei 80 Prozent, während er im Oktober 2011 noch 76 Prozent betrug. Bei den Haushalten, die 3.000 Euro und mehr ausgeben können, sind 92 Prozent derzeit zufrieden, vier Prozent mehr als vor eineinhalb Jahren.

Negativer Konsumtrend in unterer Einkommensgruppe

Insgesamt betrachtet ist die wachsende wirtschaftliche Zufriedenheit für die Verbraucher aber kein treibender Motivator für häufigere Einkäufe. Während nur acht Prozent sagen, sie kauften mehr ein, geben 21 Prozent an, sie kauften weniger ein. Hervorzuheben ist, dass es bei dieser Frage kaum noch Unterschiede zwischen den Bewohnern der westlichen und östlichen Bundesländer gibt. Im Oktober 2011 hatten dagegen 30 Prozent der Ostdeutschen und nur 20 Prozent der Westdeutschen angegeben, weniger häufig einzukaufen.

Beim Einkaufsverhalten zeigen sich derzeit jedoch wie in der jüngeren Vergangenheit weiterhin starke Unterschiede hinsichtlich der Einkommensgruppen. Die Einkommensschwachen verbleiben in ihrem Konsumverhalten bei einem negativen Trend, denn 34 Prozent äußern sich so, dass sie heute weniger einkaufen als zuvor. Bei den Einkommensstarken liegt dieser Wert bei nur zwölf Prozent.

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