Suche

Anzeige

Wortwahl für Bestellbutton beeinflusst Verkaufszahlen

Die richtige Benennung des Bestellbuttons hat Einfluss auf das Kaufverhalten im Internet. Abhängig vom Wording des Buttons können die Umsätze pro Anbieter und Produkt erheblich divergieren. Zu diesem Schluss kommt die Online-Performance Agentur Explido. Sie hat für ihre Kunden Conrad Electronic und Margarete Steiff über mehrere Wochen verschiedene Splittraffic-Tests durchgeführt.

Anzeige

Ab dem 1. August dieses Jahres müssen Werbungtreibende Wording und Gestaltung ihrer Bestellübersicht im Check-Out des Onlineshops anpassen. In Zukunft sind für Bestellbuttons im Onlineshop nur noch folgende Begriffe zulässig: „kaufen“, „kostenpflichtig bestellen“ sowie „zahlungspflichtig bestellen“ – oder, zum Beispiel beim Abschluss von Mobilfunkverträgen: „zahlungspflichtigen Vertrag schließen“.

Die Auswertung verschiedener Button-Benennungen führte bei Conrad Electronic zu keinem eindeutigen Ergebnis: Anders als der Text „zahlungspflichtig bestellen“ verzeichneten die beiden anderen Lösungen Umsatzzuwächse. Der Begriff „kaufen“ erzielte 10,93 Prozent Transaktionen, die Wortwahl „kostenpflichtig bestellen“ 11,19 Prozent. Ein eindeutiger Testsieger konnte hier somit nicht ermittelt werden.

Anders hingegen bei Margarete Steiff: Hier lagen die Werte deutlich auseinander. Mit einem signifikanten Vorsprung von 21,80 Prozent bei der Sales-Rate und 25,58 Prozent beim Umsatz setzte sich „kaufen“ als optimales Button-Label durch. Die Analyse von Explido zeigt, dass der Erfolg der zulässigen Button-Benennungen stark vom jeweiligen Unternehmen und der entsprechenden Branche und damit auch von der Zielgruppe abhängt.

„Die Wahl des richtigen Bestellbuttons kann den Unternehmenserfolg im Web nachhaltig beeinflussen. Dies setzt Website-Testing mit entsprechenden Splittraffic-Tests voraus. Angesichts der neuen gesetzlichen Regelungen besteht hier Handlungsbedarf“, sagt Gabriel Beck, Head of Conversion Optimierung und Büroleiter der Explido-Dependance in Hamburg.

Weitere Informationen über die Gesetzesänderung und wie Onlinehändler darauf reagieren sollten, erhalten Sie auf absatzwirtschaft online.

Kommunikation

Facebook darf Nutzer wegen Hassrede sperren – auch wenn der Kommentar unter Meinungsfreiheit fällt

Ein Facebook-Nutzer kommentiert einen Artikel der Welt, sein Konto wird daraufhin wegen Hassrede für 30 Tage gesperrt. Doch darf das US-Unternehmen das überhaupt? Das Landgericht Frankfurt hat sich nun mit dem Fall beschäftigt und den Eilantrag des Nutzers gegen die Sperrung abgelehnt. Der Kommentar erfülle die Merkmale einer Hassrede im Sinne von Facebook, heißt es in der Begründung. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Werbeschmiede Jung von Matt gründet Tech-Ableger und startet mit einem Auftrag von Konzernriese Google

Die Werbeagentur Jung von Matt baut sein Geschäftsmodell aus: Mit der Gründung eines…

Dmexco-Fazit: Kein optimales WLAN, keine perfekten Vorträge, aber Top-Moderatoren und weniger Buzzwords

Zwei Tage Dmexco liegen hinter uns. Eine Zeit mit vielen Eindrücken, tollen Vorträgen,…

41.000 Besucher und gute Resonanz der Aussteller: Dmexco-Macher ziehen positive Bilanz

41.000 Besucher an zwei Tagen, rund 45 Prozent internationale Gäste und ein positives…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige