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Wie Cafés Instagram in der Corona-Krise nutzen

Cafés nutzen "Instagram Shopping", um ihre Kaffee- und Espressoröstungen zu bewerben und sie ihrer Community vorzustellen. © Coffee Circle

Das soziale Erlebnis eines Café-Besuchs kam in der Corona-Krise ziemlich kurz. Um die Nähe zu ihren Kunden dennoch zu wahren und weiterhin Umsatz zu generieren, verlagerten einige Cafés ihr Business erfolgreich auf Instagram. Zwei Beispiele.

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Beispiel 1: Codos Coffee bei Instagram

“Wir nutzen Instagram vor allem als Möglichkeit, um während der Corona-Krise mit unserer Community in Kontakt zu bleiben”, sagt Özlem Sögüt, Gründerin der Kaffeemarke Codos Coffee (@codoscoffee), die mit Cafés in Hamburg und Berlin vertreten ist.

Weil zeitweise nur das To-Go-Geschäft möglich war, setzen Sögüt und ihr Team auf Stories und Feed-Postings, um auf neue Produkte und Aktionen aufmerksam zu machen. Aber auch dafür, ihre Kunden mit hinter die Kulissen von Codos Coffee zu nehmen. Für Sögüt entwickelte sich Instagram in der Corona-Zeit zu einem zusätzlichen Vertriebskanal: “Wir haben über Instagram zahlreiche Anfragen zu unseren Produkten erhalten. Erst kürzlich eine von Mallorca. Nun wird unser Kaffee auch in einem Café der Insel vertrieben.”

Noch mehr diene Instagram Codos Coffee jedoch als “zusätzliches Schaufenster”. “Wir können dadurch vor allem eine jüngere Zielgruppe erreichen und so unsere Bekanntheit steigern”, sagt Sögüt. Gewachsen ist neben Reichweite, Engagement und Followerzahlen in den vergangenen Monaten auch der Output der Marke. So postet Codos Coffee jede Woche etwa vier bis fünf Feed-Beiträge und zehn Instagram Stories. “Tatsächlich haben sich unsere Inhalte in dieser Zeit nur geringfügig verändert. Den Kern bilden Vorstellungen neuer Produkte und Tipps für den perfekten Kaffeegenuss zu Hause.”

Beispiel 2: Coffee Circle bei Instagram

Die Berliner Kaffeemarke Coffee Circle (@coffeecircle) nutzt die Funktion “Instagram Shopping”, um ihre Kaffee- und Espressoröstungen zu bewerben und sie ihrer Community vorzustellen – im Feed ebenso wie im Story-Format. “Wenn es schnell und direkt zum Produkt gehen soll, ist der Shopping-Button sehr hilfreich für uns. Gerade, wenn es darum geht, neue Produkte oder Sorten vorzustellen”, sagt Gründer Martin Elwert.

Coffee Circle nutzt die Funktion Instagram Shopping bereits seit ihrer Einführung in Deutschland im Jahr 2018. Erst in Feed-Postings, dann auch in den Stories. Elwert gehe es aber nicht allein darum, Kaffee und Equipment zu vertreiben. “Wir betrachten Instagram als Möglichkeit, unsere Marke nah- und erlebbar zu machen und möglichst nah an unserer Community zu sein.”

Gerade in der Corona-Zeit und insbesondere während der Lockdowns habe Instagram Coffee Circle dabei geholfen, diese Nähe zu Followern und Kunden zu wahren. “Wir haben vor allem zu Beginn von Corona in neue Produkte und Konzepte investiert, die primär über Instagram Aufmerksamkeit erzielt und Verkäufe generiert haben.” Die Umsätze aus den Instagram-Verkäufen und dem Takeaway-Geschäft ermöglichten es Coffee Circle sogar, in diesem Jahr ein zweites Café in Berlin zu eröffnen.

absatzwirtschaft+

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Kommentare

  1. Not macht erfinderisch! Die beiden Cafes haben das super gelöst. Irgendwie hat mich das an diese Insta-Cafes erinnert, die extra für ihre Kunden ihre Produkte aufhübschen, damit sie gepostet werden können. Die können ihre Gäste zur Zeit immerhin wieder bewirten. Hoffentlich bleibt die vierte Welle aus.

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