Suche

Anzeige

Werbeumsätze von Myspace sinken dramatisch

Der Social Media-Markt bleibt in Bewegung und es zeichnen sich Gewinner und Verlierer ab. So erwartet das Marktforschungsunternehmen Emarketer aus New York, dass die Werbeumsätze bei Myspace in diesem Jahr auf 184 Millionen Dollar sinken werden. Damit hätte die Plattform, die Rupert Murdoch im Jahr 2005 für 580 Millionen Dollar kaufte, innerhalb zweier Jahre rund 60 Prozent ihres Umsatzes eingebüßt. Im Jahr 2009 beliefen sich die Werbeeinnahmen noch auf rund 470 Millionen Dollar.

Anzeige

Dabei sah der Medientycoon Myspace als das Zukunftsprojekt für den eigenen Konzern. Im Oktober 2010 hatte er die Plattform relaunchen lassen, um mit Facebook mithalten zu können. Jetzt versucht er, das Online-Netzwerk mit seinen rund 100 Millionen Nutzern loszuwerden. Seit dem Relaunch der Site im Herbst 2010 ist die Site in Deutschland nicht einmal mehr IVW-gelistet. Beim letzten Eintrag im September zählte das Portal noch 33,7 Millionen Visits im Vergleich zum September 2009 mit 50 Millionen. Kein Wunder, dass sich Murdoch dem Zuckerberg-Imperium geschlagen gibt. Der beliebteste Dienst der Welt ist mit nunmehr annähernd 600 Millionen Nutzern mit großen Schritten enteilt. Ganze 4,05 Milliarden Dollar Werbeumsatz erwarten die Marktforscher aus New York für das Netzwerk im laufenden Jahr. 2010 sei das Jahr der Entscheidung gewesen, in dem sich Facebook als Social Network und in der Online-Werbung als wesentliche Kraft im Markt etabliert hat.

Auf Wachstumskurs befindet sich auch Twitter. Emarketer erwartet, dass dieses Netzwerk in diesem Jahr 150 Millionen Dollar mit dem Verkauf von Online-Anzeigen einnehmen wird. Damit würden die Werbeumsätze im Vergleich zum Vorjahr um mehr als das Dreifache steigen. Im Jahr 2010 hatte Twitter noch 45 Millionen Dollar mit Werbung umgesetzt. Der größte Teil der Einnahmen – 140 Millionen Dollar – werde aber innerhalb der USA erwirtschaftet. „Wenn Twitter seine Nutzerbasis weiter vergrößern und Werbungtreibende von seinem Wert als zweiter Anbieter neben Facebook überzeugen kann, dann wird es seine Umsätze erfolgreich steigern“, sagte Debra Aho Williamson, Principal Analyst bei Emarketer gegenüber dem Dienst ZDnet.de. Twitter selber spricht von 100 Millionen Dollar im laufenden Jahr. 200 Millionen Nutzer produzieren dabei jeden Tag 130 Millionen Tweets.

www.emarketer.com

Anzeige

Kommunikation

Clubhouse

Was ist Clubhouse? Hintergründe zur Hype App

Die Social-Media-App Clubhouse ist gefühlt über Nacht an die Spitze der Download-Bestenliste gestürmt. Was hat es mit dem Hype auf sich – und wird Clubhouse sich langfristig als App etablieren? mehr…



Newsticker

Agentur-Kunde-Beziehung: mehr Diversity, jetzt!

Noch fehlt in der Agentur-Kunde-Beziehung an vielen Stellen die Konsequenz, Diversität nachhaltig umzusetzen.…

Pragmatisch an die Spitze: die neue Chefin von Lufthansa Cargo

In der Corona-Pandemie ist Luftfracht zum einzigen Gewinnbringer der Lufthansa-Gruppe geworden. Für den…

Kampf dem “Thomas-Prinzip” – Debatte über Frauenquote

Spitzenjobs in der Wirtschaft sind weiterhin vor allem mit Männern besetzt. Ein weiteres…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige