Suche

Anzeige

Werbetreibende halten Web-Videos für effizienter als TV-Werbung

Der Großteil des Marketing-Budgets, das in den vergangenen zwölf Monaten für Online-Video ausgegeben wurde, war zuvor TV-Advertising vorbehalten, zeigt eine internationale Studie. Das zu AOL gehörende Unternehmen Be On befragte rund 770 Branchenexperten von Unternehmens- und Agenturseite. Obwohl Fernsehen weithin als das wesentliche Medium gilt, plädieren 78 Prozent der Studienteilnehmer für Web-Videos, um den Bekanntheitsgrad einer Marke zu steigern.

Anzeige

An der Umfrage über den Einsatz von Branded-Online-Video-Content als Planungswerkzeug für ihre Kampagnen beteiligten sich Kommunikations- und Werbeprofis aus Europa und Nordamerika. Gemäß 73 Prozent der Antworten stiegen die Ausgaben für Web-Videos in den vergangenen zwölf Monaten an. TV- und Display-Werbung wurden dabei als diejenigen Quellen genannt, von denen das entsprechende Budget abgezogen wurde. 84 Prozent der Teilnehmer sagten darüber hinaus aus, dass das Internet auf dem Weg sei, das entscheidende Medium für starke Marken zu werden, um mit Konsumenten in den Dialog zu treten und mit ihnen zu interagieren.

Zielgruppen lassen sich besser erreichen

Zudem sehen mehr als 80 Prozent Reichweiten-, Zielgruppen- und Content-Targeting als wesentliche Faktoren in der Branded-Video-Kampagnenplanung an. Die entscheidenden Argumente, verstärkt Geld in Web-Videos zu investieren, seien besseres Zielgruppen-Targeting (73 Prozent Zustimmung) und bessere Messbarkeit (67 Prozent Zustimmung). Zufrieden mit den aktuell verfügbaren Video-Services äußerten sich 64 Prozent der Studienteilnehmer.

„Die Ergebnisse unserer Studie zeigen, dass Branded-Content einen bedeutenden Platz in der Planung von weltweiten Werbestrategien eingenommen hat”, erklärt René Rechtmann von AOL Networks International. „Wir wissen, dass Content online der Treiber für Engagement und Dialog ist und – was noch viel wichtiger ist – dass Marken damit ihre Geschichte erzählen wollen.“ AOL Networks führte die Studie anlässlich seiner im Mai gelaunchten Branded-Content-Division Be On durch, die vormals unter der Marke „Goviral“ im Markt aktiv war.

Anzeige

Digital

Ikea

Podcast statt Printkatalog: Ikea geht ins Gehör

Die Schweden schreiten einmal mehr voran: Das Möbelhaus Ikea springt auf den Podcast-Trend auf und launcht den aktuellen Katalog als Audio-Serie. Ist das die Katalogstrategie der Zukunft? mehr…



Newsticker

Boykott gegen Nike & Co: Chinas neue Markenwelt

Während China westliche Marken ins Visier nimmt, sehen lokale Unternehmen ihre Chance. Besonders…

Machtkampf im Supermarkt: Gesetz soll für Fairness sorgen

Im Supermarkt denken viele wohl kaum daran, wie die Produkte in die Regale…

Klimaschutz: Studie sieht Grenzen für Einsatz von Wasserstoff

Wasserstoff soll einen entscheidenden Beitrag für ein klimaneutrales Deutschland leisten. Doch nicht überall…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige