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Wer den mobilen Online-Shopper ignoriert, verzichtet auf Umsatz

Das Interesse der deutschen Verbraucher an digitalen Rabattcodes nimmt stetig zu: Das Suchvolumen stieg allein in den letzten beiden Jahren um 50 Prozent. Der Anteil der über mobile Endgeräte durchgeführten Anfragen verdreifachte sich sogar, zeigt eine aktuelle Marktanalyse des Verkaufsförderers Sparwelt.de.

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Der aus diesem Suchvolumen resultierende Shopping-Traffic wird laut Analyse mittlerweile branchenübergreifend zu über einem Drittel (37 Prozent) auf Smartphones (19 Prozent) und Tablets (18 Prozent) generiert. Liegen Verkaufsförderungs-Instrumente in mobil optimierter Form vor, konvertieren sie ebenso effektiv wie auf stationären Desktoprechnern: Die Click-Through-Rate vom digitalen Rabattcode zum Onlineshop ist auf Mobilgeräten (41 Prozent) nahezu identisch mit der auf Desktoprechnern (45 Prozent).

Zugrunde liegen reale Traffic-Daten

Das Unternehmen Econa Shopping, zu dem Sparwelt.de gehört, möchte mithilfe der Analyse eine bestehende Daten- und Wissenslücke hinsichtlich der tatsächlichen Relevanz mobiler Endgeräte für den Handel schließen. Bislang seien in erster Linie Umfrageergebnisse veröffentlicht und damit lediglich Meinungsäußerungen sowie Absichtserklärungen zum Thema abgebildet worden. Aus ihnen gehe hervor, dass immer mehr Verbraucher ihr Smartphone oder Tablet während des Einkaufs im Internet und stationären Handel nutzen. Bei neuen Phänomenen wie dem Mobile Shopping seien Umfrageergebnisse jedoch selten so valide wie reale Traffic-Daten.

„Onlinehändler sind gut beraten, ihre Verkaufsförderungsstrategien kanalübergreifend auszurichten, denn der ‚Everywhere-Commerce‘ ist längst Realität“, fasst Daniel Engelbarts, Geschäftsführer von Sparwelt.de, die Marktanalyse zusammen. Smartphones und Tablets würden nicht nur für Produkt- und Preisvergleiche genutzt. Mit dem passenden Anreiz erfolge auch der Kauf mobil. „Richtig adaptiert, lassen sich mit digitalen Rabattcodes auch über mobile Endgeräte kaufaffine Neukunden gewinnen, Bestandskunden reaktivieren und Warenkorbhöhen steigern. Wer den mobilen Onlineshopper hingegen ignoriert, verliert kurz- bis mittelfristig Kunden und Umsätze“, betont Engelbarts.

Für die Marktanalyse wurde das deutschsprachige Google-Suchvolumen nach „Gutschein/ Rabattcode/Coupon plus Marke/Online-Shop“ für die 240 meistgefragten Marken und Onlineshops von Juni 2012 bis Mai 2014 ausgewertet. Zudem wurden Traffic-Daten und Click-Through-Rates von Sparwelt.de für eine Stichprobe aus allen relevanten Produktgruppen des E-Commerce für den Zeitraum Mai 2014 analysiert. (Econa Shopping GmbH/asc)

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