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Wenig Lust auf Billigware trotz befürchteter Preissteigerungen

Der Textilkonsument befürchtet in 2007 größere Preissteigerungen, wünscht sich Sonntagsöffnungszeiten, gibt mehr für Online-Shopping aus und lässt zusehends mehr soziale und ökologische Fragestellungen in die Kaufentscheidung einfließen.

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Im Auftrag der Fachzeitschrift Textilwirtschaft befragte die Gesellschaft für Konsumforschung 7910 Verbraucher nach ihrem Kaufverhalten. Wie die Zeitschrift in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, hat die Mehrwertsteuerdiskussion die Preisangst der Kunden geschürt: 85 Prozent meinen, dass Industrie und Handel die Erhöhung um drei Prozentpunkte zum Anlass nehmen, die Preise deutlich nach oben zu schrauben.

Gleichzeitig scheint Billigware für die Verbraucher an Attraktivität einzubüßen: 40 Prozent der Verbraucher äußern, künftig weniger, dafür aber hochwertiger einkaufen zu wollen. Je liberaler die Ladenöffnungszeiten werden, desto mehr Menschen möchten offenbar auch am Sonntag einkaufen gehen. Der Umfrage zufolge wünschen sich dies derzeit 40 Prozent der Verbraucher. Nach einem Jahr mit zahlreichen Sonderöffnungszeiten durch die Fußballweltmeisterschaft sind nur noch zwei Drittel mit der Öffnungspraxis der Läden zufrieden. 2004 waren dies noch fast 80 Prozent.

Für 2007 nehmen sich bereits 50 Prozent aller Befragten vor, online Bekleidung einzukaufen. Dabei ist das Interesse der Kunden im Hinblick auf soziale und ökologische Aspekte bei der Produktion von Bekleidung überraschend hoch. Gut ein Drittel der Verbraucher gibt an, zumindest gelegentlich darauf zu achten und Nachhaltigkeitsaspekte ökologischer und sozialer Natur künftig stärker beim Kauf von Kleidung berücksichtigen zu wollen. Jeder zehnte Befragte legt generell Wert darauf.

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