Suche

Anzeige

Weltweiter Werbemarkt trotzt der Krise in Europa

Der globale Werbemarkt wächst in den nächsten drei Jahren wieder schneller. Ausgehend von einem Wachstum um 3,3 Prozent in 2012 geht es 2013 um 4,1 Prozent aufwärts und steigert sich bis 2015 weiter um 5,6 Prozent. Das prognostiziert die Mediaagenturgruppe Zenith Optimedia in ihrer aktuellen Studie „Advertising Expenditure Forecast“.

Anzeige

Wachstumstreiber sind die sich entwickelnden Märkte, deren Werbeinvestitionen im kommenden Jahr durchschnittlich um acht Prozent zulegen werden und die insgesamt 61 Prozent des Werbemarktwachstums bis 2015 beitragen werden. Die entwickelten Werbemärkte dagegen werden lediglich um zwei Prozent wachsen, nachdem die in den Ländern der Eurozonen‐Peripherie im kommenden Jahr um vier Prozent schrumpfen und erst 2015 wieder leicht wachsen werden.

In Deutschland zweiprozentige Erhöhung der Werbeinvestitionen

„Die größten Wachstumsrisiken bleiben 2013 ein noch immer nicht auszuschließender Kollaps der Eurozone, die sich zuspitzende finanzielle Situation der USA sowie die Unruhen im Nahen Osten und, damit verbunden, steigende Ölpreise“, erläutert Frank‐Peter Lortz, Chairman Zenith Optimedia. „Deutschland steht im Verhältnis gesehen immer noch sehr gut da, so dass wir bis 2015 einen Anstieg der Werbeinvestitionen um durchschnittlich knapp zwei Prozent jährlich prognostizieren.“

Am stärksten profitiert der Werbeträger Internet. In ihn werden bereits 2013 erstmals mehr Werbeinvestitionen fließen als in TV. Im Jahr 2015 wird das Internet die in Deutschland traditionell starken Tageszeitungen überrunden und damit zum stärksten Werbeträger in Deutschland avancieren. „Das Zeitungsland Deutschland wird dann eine historische Wende erleben“, so Lortz. „Auf globaler Ebene wird Online 2015 mehr Investitionen auf sich vereinen als die gesamte Print‐Gattung der Zeitungen und Zeitschriften zusammen.“ Als Wachstumsmotor innerhalb der Internetwerbung gelten auch hierzulande insbesondere Social Media und Online Video.

Anzeige

Digital

Homeoffice

Neue Regeln fürs Homeoffice – Angst vor “Bürokratiemonster”

Wegen Corona sollen Unternehmen noch mehr Homeoffice möglich machen. Die Bundesregierung erhöht nun den Druck durch eine entsprechende Verordnung. Theoretisch sind auch Bußgelder möglich. Kritiker warnen vor zu viel Bürokratie. mehr…



Newsticker

Warum heißt die Marke so? Heute: Pril

"Willst du viel, spül mit Pril", diesen Spruch kennt fast jeder in Deutschland.…

Top-Talente im Marketing: Anton Knoblach von Adobe

Die absatzwirtschaft hat 20 Top-Talente im Marketing entdeckt, die zu führenden Köpfen dieser…

Neue Regeln fürs Homeoffice – Angst vor “Bürokratiemonster”

Wegen Corona sollen Unternehmen noch mehr Homeoffice möglich machen. Die Bundesregierung erhöht nun…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige