Suche

Anzeige

Weihnachtspromotion ist noch verbesserungswürdig

Die Weihnachtspromotion im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) geht vielen Kunden auf die Nerven. Das belegt eine Umfrage, für die die Point-of-Sale-(PoS)-Agentur „Die Gefährten“ 400 Kunden von Edeka, Real, Rewe und Basic befragte. Dass sie fleißig einkaufen, sollte nicht darüber hinweg täuschen, dass die Mehrheit Weihnachtspromotion als störend empfindet.

Anzeige

Vorsicht sei geboten, weil die frühweihnachtlichen Werbemittel auch einen negativen Eindruck hinterlassen könnten. Dass es schon in den Herbstmonaten Weihnachtsartikel in Supermärkten gibt, heißt der in Kooperation mit dem Fachmagazin Acquisa durchgeführten Umfrage zufolge knapp die Hälfte der Befragten nicht gut. Zudem hätten 65 Prozent von ihnen angegeben, dass diese später beginnen sollte und seien weitere 31 Prozent der Meinung, dass die Werbemaßnahmen rund um Weihnachten weniger werden sollten.

Bei der Präsentation der Waren würden sich die Meinungen allerdings differenzieren. Während 20 Prozent diese als weihnachtlich, 3 Prozent als kreativ und 42 Prozent als auffällig eingestuft hätten, würden 45 Prozent diese als langweilig und 24 Prozent als überladen empfinden. Trotzdem hätten sich insgesamt 81 Prozent aufgrund der Präsentation für entsprechend beworbene Produkte entschieden.

Bemerkenswert sei auch, dass Werbemittel ihre Wirkung vor Ort umso besser zeigen. Beispielsweise hätten 75 Prozent diese in den Märkten registriert, obwohl vorab keiner der Befragten über Produkte informiert wurde beziehungsweise sich selbst darüber informiert hat. Deckenhänger (66 Prozent), Displays (51 Prozent), Verkostungen und Promotions (jeweils 26 Prozent) sowie Poster (11 Prozent) seien nicht nur von vielen Personen wahrgenommen worden, sondern hätten sogar 40 Prozent in ihrer Kaufabsicht oder Markenentscheidung beeinflusst. Außerdem schienen die Befragten zum größten Teil Marken-Fans zu sein, da zwei Drittel statt No-Name-Produkten lieber Markenprodukte kaufen würden.

www.diegefaehrten.com

Anzeige

Digital

Otto Now steigt mit anderem Ansatz in den E-Scooter-Markt ein

Die Sharing-Tochter des Hamburger Handelskonzerns verleiht ab August bundesweit Elektroroller. Anders als bei den Konkurrenten am Markt werden die E-Scooter aber nicht minutengenau abgerechnet, sondern per Monatsabo. Dadurch erhofft sich der Verleiher auch eine höhere Lebensdauer der Roller. mehr…

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Studien der Woche: Nachhaltig shoppen, E-Autos, Netzwerk-Lust?

Marktforschung und Wirtschaft veröffentlichen täglich neue Studien, die für Unternehmen und Marketer wichtig…

Daimler will bis 2025 jedes vierte Auto online verkaufen

Das Ende des klassischen Autohauses wird schon seit Jahren beschworen. Auch Daimlers Vertriebschefin…

Deutschland, Carsharing-Land?

Drivy, Flinkster, Share Now: In Deutschland tummelt sich eine mittlerweile fast schon unüberschaubare…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige