Suche

Anzeige

Warum immer mehr Influencer zu Produkt-Entwicklern werden und wie Marken das nutzen sollten

© Photo by Andreas Klassen on Unsplash

„2018 werden immer mehr Marken Influencer nicht nur als Produkt-Promoter, sondern auch als Produkt-Entwickler einsetzen“, ist sich Björn Wenzel, Gründer und Geschäftsführer der Agentur Lucky Shareman, sicher. Fünf Gründe, warum es sich für Marken lohnt, Influencer in den Kreations- und Herstellungsprozess von Produkten miteinzubeziehen.

Anzeige

1. Influencer sind Spezialisten auf ihrem Gebiet

Influencer sind nicht nur aufgrund ihrer Präsenz und ihrer Reputation in den sozialen Netzwerken für das Marketing von Brands interessant. Vor allem sind die Meinungsmacher Spezialisten in ihren Themengebieten, egal ob als Food-Blogger, Gadget-Nerd oder Globetrotter. Das macht sie zu wertvollen Beratern und Kreativen in der Produktentwicklung.

2. Influencer haben ihr Ohr an der Zielgruppe

Das Asset von Influencern ist ihre Community. Ein qualitativ hochwertiger Influencer hat eine rege Community, mit der er sich ständig austauscht. Der direkte Kontakt und das unmittelbare Feedback der Follower, also der Zielgruppe der Marken, sind bei einer Produktentwicklungskampagne wertvoll, um das Produkt auf die Zielgruppe zuzuschneiden.

3. Glaubwürdigkeit und Abstrahleffekt sind besonders hoch

Wenn die Influencer nicht nur als Promoter irgendeines Produkts agieren, sondern Schöpfer des Produktes sind, ist die Glaubwürdigkeit der Kampagne und die Authentizität des Influencers um ein Vielfaches höher. Das Engagement des Influencers färbt auch auf seine Fans ab. Die Fans des Influencers werden Fans der Marke.

4. Influencer setzen Kaufimpulse

Kooperieren Marke und Influencer für eine Produktkampagne entstehen starke Kaufimpulse bei der Zielgruppe, wie verschiedene Studien belegen. Laut einer Erhebung von Faktenkontor haben 21 Prozent der deutschen Internet-Nutzer mindestens ein Produkt oder eine Dienstleistung innerhalb von zwölf Monaten gekauft, weil diese von einem YouTuber empfohlen wurde. 15 Prozent trafen Kaufentscheidungen aufgrund von Empfehlungen von Bloggern. Tendenz steigend. Für Produktempfehlungen von Influencern sind besonders die jüngeren Zielgruppen unter 30 Jahren empfänglich.

5. Eine langfristige Partnerschaft ergibt viel Content

Produktentwicklungskampagnen sind langfristig angelegt. Influencer und Marke können das gemeinsame Werk über Monate hinweg kommunizieren – von der Idee zum Produkt, dem Kreationsprozess, der Herstellung bis hin zum Launch des Produkts. Der vom Influencer kreierte Content lässt sich von der Marke vielfältig nutzen. Bild- und Videomaterial können beispielsweise nach dem Produktlaunch für Performance-Kampagnen in Social Media eingesetzt werden.

Björn Wenzel: „Influencer-Marketing-Kampagnen werden nachhaltiger für Marken. Die Influencer werden zu Testimonials, die für das von ihnen kreierte Produkt stehen und es authentisch promoten.“

Zur Studie: Faktenkontor, Social-Media-Atlas (Januar 2018), n= 3.500 nach Alter, Geschlecht und Bundesland repräsentative Internetnutzer ab 14 Jahren, Online-Panel, erhoben in Q4/2017.

Anzeige

Digital

Was deutsche Start-ups von China lernen können

Unternehmer, Start-up- und China-Profi Fabian von Heimburg fordert mehr Protektionismus im Digitalmarkt, weniger Regularien und eine andere neue Denkweise im europäischen Markt. mehr…


 

Newsticker

Warum Recycling in Deutschland eine Reform braucht

Wer seinen Aufschnitt aufgegessen hat, wirft die Plastikverpackung in die Gelbe Tonne. Was…

Wie konnte das passieren … Merle Meier-Holsten?

Von Mondelēz zu Visa. Für Merle Meier-Holsten ist das nur bedingt ein harter…

Digitalexperte Schuwirth wechselt von Audi zu Seat

Sven Schuwirth wird zum 1. Juli neuer Director of Digital Business and Product…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige