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Warum heißt die Marke so? Heute: Starbucks

Die Gründer der damaligen Rösterei Starbucks wollten gar keinen Gastronomiebetrieb. © Unsplash/TR

Es ist schon ein kulturhistorischer Treppenwitz, dass die weltweit bekannteste Cafékette nicht aus Italien oder Österreich stammt. Stattdessen kommt sie ausgerechnet aus dem Land, das über Jahrzehnte für schlechten Kaffee bekannt war, nämlich den USA.

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Drei Männer aus Seattle im US-Bundestaat Washington – Jerry Baldwin, Zev Siegel und Gordon Bowker – eröffneten 1971 ein kleines Geschäft, in dem sie Kaffee, Tee sowie Kaffee- und Espressomaschinen verkauften. Sie nannten es nach dem kaffeetrinkenden ersten Maat aus Melvilles Roman “Moby Dick”: Starbucks.

Nach dem Kauf einer gebrauchten Röstmaschine bot Starbucks auch eigenen Kaffee an, der bei der Kundschaft gut ankam. So eröffnete das Unternehmen in der Umgebung mehrere Filialen – allerdings ohne Ausschank.

Auf diese Idee kam ein leitender Mitarbeiter, Howard Schultz, nachdem er in Mailand die typischen Espresso-Bars kennenlernte. 1984 integrierte er erstmals eine Espresso-Bar in einen Starbucks-Laden und landete damit einen vollen Erfolg.

Ex-Mitarbeiter kauft Markennamen

Aber die Gründer wollten keinen Gastronomiebetrieb. So stieg Schultz bei Starbucks aus und gründete 1986 die Il Giornale Coffee Company. Das Geschäft lief mit mehr als 1000 Gästen täglich so gut an, dass innerhalb von zwölf Monaten bereits drei Il Giornale eröffnet waren und Schultz damit deutlich mehr Gewinn machte als seine früheren Arbeitgeber.

Von ihnen kaufte er 1987 die Rösterei und den Markennamen Starbucks. Die erste europäische Filiale entstand 2001 in Zürich, inzwischen gibt es weltweit mehr als 32.000 Starbucks-Filialen und -Franchisegeschäfte.

Der Artikel erschien zuerst im Printmagazin der absatzwirtschaft, das Sie hier abonnieren können.

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