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Virtuell reisen mit der Lufthansa: Wie AR-Technik uns in Zukunft nach Indien, China oder die USA entführt

Mit AR einfach auf einem Berg in den USA stehen und die Weite genießen - ohne wirklich dort zu sein © Photo by Nathan McBride on Unsplash

Spontane Jam-Session in New York, oder Kung-Fu-Lektion von echten Shaolin-Mönchen in Shanghai: Passanten werden zurzeit von der Lufthansa dazu eingeladen, mit modernster AR-Technik Indien, China oder die USA spielerisch zu entdecken. Es ersetzt das Reisen nicht, lädt aber zum Träumen ein. So sieht die Zukunft des Reisens aus.

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Der Himmel ist wolkenlos blau. Auf dem Weg zum Hoteleingang schweift der Blick durch die Landschaft und im Hotel begutachtet man das Foyer, nimmt die Möbel und die anderen Gäste wahr. So oder so ähnlich sieht man seinen zukünftigen Urlaubsort durch die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung – also durch Augmented Reality.

Lufthansa baut Installation

Die Welt vor Ort zu entdecken, ohne dass man da ist? Geht heute alles. Die Augmented-Reality-Installation „Open Seats“ der Lufthansa zeigt, wie es geht: Die Teilnehmer nehmen auf Sitzen der Premium-Economy-Klasse Platz, wo sie von Sensoren und Kameras erfasst werden. Auf einem sieben Quadratmeter großen Bildschirm finden sie sich anschließend als Besucher in einem spektakulären Reiseziel in Indien, China oder den USA wieder und können Echtzeit mit einer Mischung aus animierten 3-D-Elementen, Schauspielern und realer Umgebung interagieren. Entwickelt wurde „Open Seats“ von der Lufthansa-Leadagentur Kolle Rebbe und der Lufthansa-Mixed Reality-Agentur 3spin. Möglich wird dieses Erlebnis durch eine Kombination aus Skelett-Tracking und Tiefenerkennung, die die Bewegung der Teilnehmer interpretiert und entsprechende Reaktionen in der erweiterten Realität auslöst.

Zukunft für Reisebranche

Auch Reiseunternehmen und Reisebüros haben die Technologie für sich entdeckt: Die interaktive Nutzung wird vor allem in der Freizeit- und Tourismusbranche immer wichtiger, um Kunden in die virtuelle Welt zu entführen. Interactive Travelling wird künftig für Verbraucher so normal sein, wie einst in einem Reiseführer zu blättern.

Welche Potenziale und Möglichkeiten ergeben sich durch Virtual Reality im Online-Buchungsprozess von Urlaubsreisen? Dazu hat der Statista Digital Market Outlook eine repräsentative Befragung unter deutschen Internetnutzern durchgeführt: Für 62 Prozent der Befragten ist es bereits heute vorstellbar, sich mithilfe von Virtual Reality einen Eindruck vom Reiseziel zu verschaffen. 13 Prozent wären sogar bereit, für einen solchen Service zu zahlen. Virtual Reality läge damit auf einem ähnlichen Niveau wie Street-View-Dienste und vor Foto- & Videoplattformen.

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Digital

Wie man einen “Saftladen” wie Eckes-Granini digitalisiert

Chaichana Sinthuaree, Chief Digital Officer von Eckes-Granini, spricht in der 15. Folge von Clubcast über die Herausforderungen bei der Digitalisierung eines Familienunternehmens aus der Saftbranche. Und darüber, wie sich das Einkaufsverhalten von Konsument*innen in der Lebensmittelbranche gewandelt hat. mehr…


 

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