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Vier zentrale Ergebnisse zum digitalen Marketing: Daten liefern nicht gewünschten Nutzen

Man muss nicht nur Konsumenten, sondern auch Kunden im Blickfeld behalten, um erfolgreich digitale Produkte auf den Markt zu bringen

Smartphones, Tablets, internetfähige Fernsehgeräte und Wearables zählen für viele Konsumenten bereits zum Alltag. Gleichzeitig erhöht der Vormarsch der vernetzten Geräte die Komplexität des digitalen Marketings. Ziel ist, den richtigen Kunden, mit der richtigen Botschaft, am richtigen Bildschirm, zum richtigen Zeitpunkt zu erreichen.

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Im Zeitalter der Digitalisierung stehen Marketer vor der Aufgabe, das Potenzial neuer Technologien zu erkennen und kreative, effiziente Marketingstrategien zu entwickeln. Die Digitalexperten des internationalen Marketing- und Marktforschungsunternehmens Millward Brown haben die zentralen Chancen und Herausforderungen des digitalen Marketings in der Studie Getting Digital Right 2015 zusammengetragen. Über 400 Marketingentscheider aus den USA, von Unternehmens- und Agenturseite, wurden zu diesem Zweck befragt. Die vier zentralen Studienergebnisse lauten:

 1. Big Data ist nicht gleich Smart Data

Big Data ist in aller Munde. Und auch das Marketing verknüpft langfristig große Hoffnungen mit der Datenanalyse. Die erste große Euphorie scheint jedoch vorbei: Denn aktuell sind nur 14% der Studienteilnehmer davon überzeugt, dass die verfügbaren Daten effizient genutzt werden. Dieses Ergebnis ist umso erstaunlicher, da die Zuversicht der befragten Marketingexperten im Vorjahr noch bei 39% lag.

 2. Klassische Recherchetools sind weiterhin gefragt

Aus Sicht der Marketingverantwortlichen liefern Kundenbefragungen (67%) und Reichweitenmessungen (61%) immer noch die verlässlichsten zielgruppenspezifischen Daten. Dennoch glaubt die Mehrheit (70%), dass in den kommenden drei Jahren verhaltenswissenschaftliche Erkenntnisse für das Marketing zunehmend wichtiger werden.

 3. RoI als wichtigste Kennzahl

80% der befragten Marketingexperten würden ihre Werbebudgets für die Kanäle Mobile und Digital bzw. 74% für Social Media aufstocken, sofern sich die zusätzlichen Ausgaben positiv auf den Return on Investment (RoI) auswirken. Für die Hälfte der Befragten ist der RoI nach wie vor das wichtigste Kriterium für die Verteilung von Media-Budgets. Daher liegt der Fokus vieler Marketer auf der Messung des RoI. Und genau in diesem Punkt sehen viele Marketingentscheider enormes Verbesserungspotenzial.

 4. Optimierungsbedarf beim Media-Mix

Lediglich die Hälfte der Media-Verantwortlichen bzw. ein Viertel der Produkt-Manager sind von ihrem aktuellen Media-Mix überzeugt. Über 50% der Marketingverantwortlichen stufen jedoch die Möglichkeit der zielgruppengenauen Kundenansprache als Schlüsselfaktor bei der Verteilung von Media-Budgets ein.

„Marketingentscheider versuchen aktuell mit der Geschwindigkeit der Digitalisierung in den vergangenen Jahren Schritt zu halten. Letztlich geht es darum, den digitalen Verbraucher und seine Entscheidungen genau zu verstehen, alternative Recherchetools einzubinden, Mediabudgets neu aufzusetzen, um in Folge eine Verbesserung des RoI zu erzielen“, sagt Dr. Bernd Büchner, Geschäftsführer von Millward Brown in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Millward Brown, eines der weltweit führenden Marktforschungsunternehmen, zählt global zu den Experten für Werbung, Marketing, Kommunikation, Medien und Markenwertforschung. Durch ein integriertes Angebot an erprobten qualitativen und quantitativen Marktforschungsinstrumenten unterstützt Millward Brown Kunden beim Aufbau starker Marken und Dienstleistungen.

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