Suche

Anzeige

Verlagsgruppe Handelsblatt an Dieter von Holtzbrinck veräußert

Dieter von Holtzbrinck erwirbt zum 1. Juni 2009 über die von ihm gegründete Familiengesellschaft Dieter von Holtzbrinck Medien GmbH (DvH Medien) die Verlagsgruppe Handelsblatt und die Berliner Tagesspiegel-Gruppe zu je 100 Prozent sowie eine 50 Prozent-Beteiligung am Hamburger Zeit-Verlag. Durch den Kauf werden die Verbindlichkeiten gegenüber Dieter von Holtzbrinck und seiner Stiftung getilgt, die beim Ausscheiden Dieter von Holtzbrincks aus der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck im Jahre 2006 vereinbart wurden.

Anzeige

Mit diesem Schritt vergrößert die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck ihren Spielraum, um in Zeiten einer weltweiten Rezession und des Umbruches im Medienbereich ihre strategischen Pläne zu realisieren. Zugleich erhalten die genannten Unternehmen einen ihnen vertrauten Verleger, der als Geschäftsführender Gesellschafter der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck diese Häuser seit den 70er beziehungsweise den 90er Jahren kontinuierlich ausgebaut hat und deren publizistische Eigenständigkeit in Familienbesitz garantiert.

Mit dem Vorgehen bekundet die Familie auch ihre Verbundenheit und ihre Verpflichtung den Qualitätsmedien gegenüber. Die bestehenden Kooperationen zwischen der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck und den von der DvH Medien übernommenen Verlagen in den Bereichen Online, IT, Anzeigenvermarktung, bei Veranstaltungen und ähnlichem sollen fortgeführt und ausgebaut werden.
Die derzeit zur Verlagsgruppe Handelsblatt zählenden Tochterunternehmen Spotlight-Sprachverlag (Starnberg), Lebensmittelpraxis-Verlag (Neuwied) und der Buchverlag Schaeffer-Poeschel (Stuttgart) werden bei der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck verbleiben. Bei der Zeit wird künftig ein fünfköpfiger Aufsichtsrat gebildet, dem die Gesellschafter Monika Schoeller, Dieter von Holtzbrinck und Stefan von Holtzbrinck angehören.

www.holtzbrinck.com

Anzeige

Vertrieb

Warum der Refurbished-Markt in der Chipkrise punktet

Die Elektroindustrie leidet unter einem Mangel an Chips und anderen Materialien. Bei Herstellern von Smartphones zum Beispiel kommt es zu Lieferengpässen. Anbieter generalüberholter Elektroware spielt das in die Karten. mehr…


 

Newsticker

Die GenZ und der Kulturwandel im Management

Über eineinhalb Jahre Corona-Pandemie scheinen den Top-Führungskräften nicht geschadet zu haben. Sie sind…

EuGH: Verbraucherschützer dürfen gegen Facebook klagen

Bei Datenschutzverstößen im Internet fühlen sich Einzelne oft machtlos. Verbraucherschützer könnten dafür als…

Talente im Fokus: Aidin Asadi von Volkswagen

Seinen bislang größten beruflichen Erfolg und seine schwerste Enttäuschung hat Aidin Asadi in…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige