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Verkauf per Smartphone und Tablet größte Herausforderung für Onlinehändler

Mobile Commerce ist laut einer neuen Studie von Intershop, Anbieter für E-Commerce-Lösungen, heute die größte Herausforderung für Händler aus Deutschland und Europa. Der neueste E-Commerce-Report von Intershop basiert auf 310 Interviews mit Entscheidungsträgern und IT-Verantwortlichen in Handelsunternehmen aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Skandinavien, Italien und den Benelux-Ländern.

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Zwei der drei größten Herausforderungen sowohl für deutsche als auch für europäische Händler drehen sich um das Problem, eine einheitliche und qualitativ hochwertige Kundenerfahrung über alle Kanäle hinweg zu schaffen. Dabei gilt der mobile Handel als das Zünglein an der Waage für zukunftsträchtige E-Commerce-Modelle. Auf einem zunehmend dichter besetzten und schnelllebigen Markt müssen Verantwortliche im Onlinehandel mit oft nur begrenzten technischen Möglichkeiten Kaufwelten schaffen, durch die sich ihre Marke klar und über alle möglichen Berührungspunkte mit Kunden hinweg von Mitbewerbern absetzt.

Deutsche Händler noch zurückhaltend beim E-Commerce

Während diese Herausforderungen ein Grund sein mögen, warum nur 30 Prozent der deutschen Einzelhändler mit einer Online-Präsenz E-Commerce als einen ihrer wichtigsten Wachstumsbereiche nennen (43 Prozent in Europa), gehören die Deutschen gleichzeitig auch zu den größten Optimisten wenn es darum geht, Verkäufe und Umsätze durch die Bewältigung dieser Probleme zu steigern. Jochen Moll, Vorstand bei Intershop, erklärt: „Die Zahl der Händler, die inzwischen sowohl online als auch offline tätig sind, steigt ständig. Sie müssen sich dem Kunden über alle Kanäle hinweg konsistent präsentieren. Setzen sie aber ihre E-Commerce-Infrastruktur so auf, dass diese mehrere Kanäle unterstützt, werden sich die Möglichkeiten weiterer Kanäle einfach nutzen lassen.“ Er verweist in diesem Zusammenhang auf den mobilen Kanal und die sich abzeichnende wichtiger werdende Rolle von Social Commerce.

A/B-Testing größte technische Hürde

Während in der Eroberung des mobilen Marktes die größte strategische Hürde für europäische Onlinehändler liegt, ist flexible Integration von A/B-Testing die größte technische Herausforderung. 58 Prozent der europäischen Einzelhändler sind derzeit nicht in der Lage, A/B-Testing in ihre Website zu integrieren. Weitere Ergebnisse der Studie lauten wie folgt: 73 Prozent der deutschen Onlinehändler sehen Werkzeuge zur fortlaufenden Evaluierung und Optimierung als das wichtigste Instrument für ihren Onlineshop, gefolgt von der Verwaltung der Versandkonfigurationen (72 Prozent) und einer intuitiven Seiten-Bedienung (72 Prozent). Knapp die Hälfte der Befragten hat überdies Probleme, immer wieder neue Promotions zu entwerfen und umzusetzen und ebenfalls 47 Prozent finden es schwierig, integrierte und flexible A/B-Testverfahren zu verwenden.

Echtzeit-Daten und Analysen gewinnen für Onlinehändler an Gewicht. In Deutschland ist es 95 Prozent von ihnen wichtig, Aktivitäten auf ihrer Website in Echtzeit sehen und diese entsprechend anpassen zu können. Trotzdem sind 32 Prozent der E-Commerce-Anbieter noch nicht in der Lage, dies zu tun. Moll folgert: „Die Integration von A/B-Tests trägt erheblich zu einer intelligenten Online-Marketing-Strategie bei. Kann man Schwachpunkte genau identifizieren, ermöglicht dies kontinuierliche Überarbeitung und Optimierung und somit die weitere Effizienzsteigerung des Online-Geschäfts.“ A/B-Testing sei ein schlagkräftiges Werkzeug, das jeder Onlinehändler in seinem Repertoire haben sollte.

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