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Vergleichsportale dienen der Information, Versorgerseiten dem Abschluss

Strom und Gas sind teurer denn je! Umso größer ist das Interesse der Verbraucher, Energie günstig zu beziehen. Deshalb wundert es kaum, dass immer mehr Entscheider Vergleichsportale besuchen –, obwohl das Vertrauen in deren Objektivität gesunken ist. Übrigens auch, was deren Preisneutralität betrifft: Gerade Erstnutzer schließen lieber beim Versorger ab, um mögliche Aufschläge zu umgehen. Zu diesen Ergebnissen kommt die repräsentative Marktstudie „ComparisonCheck Energie 2013“ von YouGov.

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Die Ergebnisse im Einzelnen: Energie-Vergleichsportale werden stärker besucht. Waren es im Vorjahr 70 Prozent der Entscheider, die schon einmal ein Portal besucht haben, so sind es in diesem Jahr 74 Prozent. Etwa 25 Prozent informieren sich sogar einmal im Quartal.

Nutzer sind vorsichtiger geworden

Aber die Besucher sind auch skeptischer geworden sind: Das Vertrauen in die Objektivität von Vergleichsseiten ist in einem Jahr von 30 Prozent auf 23 Prozent gesunken. Und auf die empfohlenen Preise will man sich nicht mehr so einfach verlassen. Während sich viele erfahrene Nutzer stärker auf eine bestimmte Seite ihres Vertrauens fokussieren, schließen gerade Neunutzer bevorzugt auf den Webseiten der Versorger ab, um vermutete Preisaufschläge zu meiden.

Verivox ist erste Wahl

Bei der Nennung von Namen kannten 68 Prozent der Befragten Check24.de und 60 Prozent Verivox. Mehr als jedem Dritten Nutzer sind zudem billiger.de, Preisvergleich.de und Tarifcheck24 bekannt. Die am häufigsten favorisierte Vergleichsseite ist Verivox mit 34 Prozent, gefolgt von Check24.de mit 25 Prozent. Alle anderen erzielten fünf Prozentpunkte oder weniger.

Für die jährlich erscheinende Marktstudie „ComparisionCheck Energie 2013“ des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov wurden 1.000 Vergleichsseitennutzer repräsentativ befragt.

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