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Unwetter über Deutschland, grüne Cola und ein Lehrfilm der besonderen Art

Mit Sturm, Blitz und Starkregen ging das Pfingstwochenende ziemlich heftig zu Ende und sorgte in NRW für Verwüstung. Auch in den Sozialen Netzwerken hinterließ das Unwetter Spuren. Coca-Cola setzt auf natürliches Süßungsmittel und bringt eine neue Sorte auf den Markt. Und ein Volkswagen-Video schockt Kinobesucher.

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Von Johannes Steger

Der Schock der Woche: Tief „Ela“ bringt Verwüstung

An den Feiertagen kommt gerne Besuch. Doch der, den der Westen Deutschlands da an Pfingstmontag erhielt, hatte keine schönen Gastgeschenke im Gepäck. Tief „Ela“ brachte so ziemlich alles mit, was man hierzulande eher in den Nachrichten als im Vorgarten sieht. Sturmböen von bis zu 140 Kilometer pro Stunde zum Beispiel. Nach Abzug des Sturms zeigte sich dann ein Bild der Verwüstung. In Düsseldorf oder Essen ging gar nichts mehr: Umgestürzte Bäume blockierten Straßen, der Öffentliche Nahverkehr war lahm gelegt. Auch die Bahn musste in den folgenden Tagen ihren Betrieb fast nahezu einstellen. In den Sozialen Netzwerken war das Unwetter natürlich Thema – das Hashtag Weltuntergang wurde zum Trending Topic auf Twitter. Überall tauchten Kurzfilme oder Fotos von den Zerstörungen des Sturms auf. Da griffen auch die Medien gerne zu und veröffentlichten in Brennpunkten und Online-Schwerpunkten die Amateurbilder des Horrorbesuchs. Später wurden Twitter und Co. dann zum Ort der Dankesrede für den Dauerseinsatz von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Polizei. Auch Social-Media-Superstar Hans Sarpei machte mit.

Die Innovation der Woche: Coca-Cola bald in grün

Es gibt wohl wenig Produkte, die derart zum Mythos stilisiert werden, wie die Limonade aus dem Hause Coca-Cola. Doch wie schon manch ein Mythos vor ihr muss auch die Brause gerade erleben, dass ein ehrwürdiger Markennimbus nicht ausreicht, um dauerhaft erfolgreich zu sein. So musste der Konzern erst 2013 einen Gewinnrückgang verkraften. Innovationen müssen her, besser noch: Trends erkannt und aufgegriffen werden. Light und Zero waren solche Innovationen, mit denen der Konzern den gesundheitsbewussten Konsumenten ansprechen wollte. Nun setzt die uramerikanische Marke auf einen ganz neuen Trend: Stevia. Eine Limonade mit dem natürlichen Süßungsmittel mit dem Namen „Cola Life“ ist bereits in Teilen Südamerikas zu haben. Als erster europäischer Markt soll nun Großbritannien folgen. Doch wer denkt, dass Cola jetzt bald im Reformhausregal steht, irrt. Warum, lesen Sie auf „Handelsblatt Online“.


Die Highlights der Woche auf absatzwirtschaft.de:

>>> Die 3×5 Qualifikationen erfolgreicher Marketing-Nachwuchstalente

>>> Irren ist Marketing

>>> Coca-Cola bekanntester Sponsor im Vorfeld der Fußball-WM


Der Start der Woche: Brasilien im WM-Fieber

Am Donnerstagabend war es soweit: Die Weltmeisterschaft startete. Gastgeber Brasilien legte mit einem 3:1 gegen Kroatien direkt einen fulminanten Start hin. Doch nicht allen Brasilianern dürfte der Sieg Freudentränen in die Augen getrieben haben. Denn am Zuckerhut ertönen derzeit nicht nur Fangesänge, sondern auch Protestchöre. Viele Brasilianer meinen, dass die WM-Milliarden besser in die Infrastruktur oder das Gesundheitswesen hätten investiert werden sollen und gehen auf die Straße. Vor Anpfiff des Spiels trat das Bodenpersonal an den Flughäfen von Rio de Janeiro in den Streik. Doch das WM-Fieber lässt sich wohl kaum bremsen. Und wer nach und vor dem Spiel nicht genug bekommen kann, für den haben sich die deutschen Online-Medien einiges einfallen lassen. Eine Übersicht von „„Meedia“.

Das Video der Woche: Schnell mal den Posteingang checken

„Piep, Piep“ – das Geräusch unserer Zeit: Eine SMS ist eingegangen. Schnell mal aufs Handy geschaut und schon ist klar, wer da was von einem will. Auch beim Autofahren ist das für viele mittlerweile Usus geworden. Ein gefährlicher Automatismus, der immer mehr Menschen das Leben kostet. Denn wer sich statt auf die Straße lieber aufs Display konzentriert, begibt sich und andere in Gefahr. Das weiß auch der Autohersteller Volkswagen. Doch mit Lehrfilmen erreicht man die jugendliche Zielgruppe kaum. Also ließ sich der Konzern in einem Hongkonger Kino etwas besonders einfallen. Und siehe da, das Video wird zum Renner im Netz. Ein Viral-Erfolg für die gute Sache.

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