Suche

Anzeige

Unternehmen vernachlässigen klassische Werbung

Genau 727 Unternehmen ließ die Unternehmensberatung Absolit vom Marktforschungsinstitut Rogator zu ihren Aktivitäten im Bereich Onlinewerbung befragen. Wichtigstes Handlungsfeld ist die unternehmenseigene Website: 93 Prozent der befragten Unternehmen präsentieren sich mit eigener Homepage, was jedoch auch bedeutet, dass sieben Prozent auf eine Internetpräsenz verzichten. Fast 97 Prozent der Studienteilnehmer, bei denen nach Informationen von Absolit besonderes Interesse an Onlinemarketing besteht, setzen E-Mail-, Suchmaschinen- und Social Media-Marketing ein. 42 Prozent kombinieren diese drei Instrumente. Ausschließlich Onlinewerbung setzt rund ein Viertel der Befragten ein.

Anzeige

„Die Bedeutung der Öffentlichkeitsarbeit ist den befragten Unternehmen bewusst, 64,5 Prozent betreiben aktiv Pressearbeit“, nennt Studienautor Dr. Torsten Schwarz ein weiteres Ergebnis. Social Media würden bisher nur von 61,2 Prozent eingesetzt – vor einem Jahr habe dieser Wert bei 49,6 Prozent gelegen. Weit verbreitet sei dagegen der Einsatz von E-Mail-Marketing (86,4 Prozent) und Suchmaschinen-Marketing (67,8 Prozent). Ebenfalls noch lange nicht in den Marketingabteilungen angekommen sei dagegen der Einsatz von Mobile Marketing. Während es im letzten Jahr nur 12,9 Prozent waren, seien inzwischen 15,4 Prozent in diesem Segment aktiv.

Dass die befragten Unternehmen sehr onlineaffin sind, erklärt der Studie zufolge die mangelnde Begeisterung für klassische Werbung. Nur 49,5 Prozent setzen Print-Mailings ein. 24,5 Prozent verzichten komplett auf Offlinewerbung. „Wer nur über Suchmaschinen neue Kunden gewinnen will, vergeudet Ressourcen. Die Kombination von online und offline bringt deutlich mehr, als die Fixierung auf einen Kanal“, erklärt Schwarz. Unterschiede in der Nutzung der Werbekanäle ergeben sich je nach Schwerpunkt der Unternehmen. Investitionsgüterhersteller sind eher mit Pressearbeit und Printmailings unterwegs. Bei Unternehmen, die Verbraucher ansprechen, sind es immerhin 70,7 Prozent, die Social Media einsetzen. Ein Fünftel (20,9 Prozent) engagiert sich auch schon im Mobile Marketing.

www.absolit.de

Anzeige

Digital

Ein weißer Tesla lädt vor der Weiterfahrt noch einmal seine Batterie.

Bitcoins, KI und die Umwelt: Dem Fortschritt den Stecker ziehen?

Digitale Prozesse wie das Schürfen von Kryptowährungen oder Künstliche Intelligenz schaden der Umwelt erheblich, denn: Für die Datenverarbeitung werden Unmengen an Energie benötigt. Kostet uns der digitale Fortschritt am Ende zu viel Power? mehr…


 

Newsticker

Best Practice Indeed: ein geplantes Missverständnis

Das Jobsuchportal Indeed hat sich erfolgreich im deutschen Markt etabliert – obwohl die…

Konsum-Trends 2022: Was bleibt nach der Pandemie?

Die Corona-Pandemie hat das Einkaufs- und Konsumverhalten der Menschen nachhaltig verändert. Eine Tendenz…

Kelly verantwortet globales Marketing bei Škoda

Meredith Kelly ist seit Anfang Januar Leiterin des globalen Marketings von Škoda Auto.…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige