Suche

Anzeige

Toyota setzt auf ihr neues Wasserstoffauto

Akio Toyoda, Vorstandsvorsitzender von Toyota, stellte in einer Videobotschaft das neue Brennstoffauto vor © Toyota 2014

Weg von den Abgasen: Toyotas Wasserstoffauto kommt schon früher. "Mirai" soll nun schon im Dezember auf den Straßen rollen. Doch die Absatzziele für das umweltfreundliche Fahrzeug sind eher bescheiden

Anzeige

Der weltgrößte Autobauer Toyota verkauft sein neues Brennstoffzellenauto „Mirai“ in Japan bereits ab dem 15. Dezember. Mirai , was “die Zukunft” auf Japanisch bedeutet, soll einen Wandel in der Automobilindustrie hervorbringen. Das erste in Serie produzierte Brennstoffzellenauto von Toyota, das Konzernchef Akio Toyoda vorgestellt hat, kann bis zu 500 km weit kommen.

Seit mehr als 20 Jahren forscht der japanische Konzern an der Brennstoffzellentechnik. Das Antriebsystem: Aus Hochdruck-Wasserstofftanks und sogenannten Brennstoffzellen-Stacks wird durch eine chemische Reaktion von Wasser- und Sauerstoff Elektrizität produziert. Das Umweltschonende an dem Auto: Es wird lediglich Wasserdampf ausgestoßen.

Als Absatzziel gab Toyota bis Ende 2015 etwa 400 Autos an. In Europa und den USA soll der “Mirai” ab Sommer kommenden Jahres angeboten werden. Der Preis in Japan beträgt rund 7,2 Millionen Yen (49 500 Euro). “Wir bei Toyota glauben an eine Zukunft die Sicherer, Grüner und Einfacher ist für jedermann. Wir glauben an eine Welt von Automobilen, die unabhängig vom Öl sind”, so Akio Toyoda, Vorstandsvorsitzender von Toyota.

Andere Autohersteller ziehen nach

Stück für Stück tasten sich auch andere Autobauer an den großen Wurf mit der Brennstoffzelle heran. Der südkoreanische Hersteller Hyundai will bis 2015 auf 1000 Exemplare seines Kompakt-SUV ix35 mit Wasserstoff-Antrieb kommen. Das einzige Problem, was alle Hersteller haben: Im Alltag gibt es nur wenige verfügbare Tankstellen, die diesen Treibstoff besitzen.

Die bereits mit Hybrid-Antrieben erfolgreichen Japaner wollen die neuartige Antriebstechnik verbreiten und so den Markt anführen.

Anzeige

Kommunikation

Bruno Kollhorst

TK-Marketer Kollhorst: “Wir haben keine Kernzielgruppe”

Die Techniker Krankenkasse (TK) lässt ihre Azubis auf Snapchat agieren, entwickelt Alexa Skills und setzt auf E-Sports-Sponsoring. Im Interview spricht Bruno Kollhorst, Leiter Werbung und HR-Marketing, über innovatives Marketing im digitalen Wandel. mehr…



Newsticker

Daimler-Chef Källenius bringt den Autobauer auf Sparkurs

Der Autobauer Daimler muss sparen, so viel war schon länger klar. Nun hat…

Aldi und Lidl gewinnen den Brexit an der Ladenkasse

Die britischen Einzelhändler leiden – und Schuld ist vor allem die wirtschaftliche Unsicherheit…

DMV-Chef Strauß: “Marketer müssen Datenplattformen aufsetzen”

DMV-Präsident Ralf Strauß erklärt im Interview, wieso im Marketing ohne Datenplattform nichts mehr…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige