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Top-Studie: Jeder Vierte will online um Tore und Titel wetten

Marktforschung und Wirtschaft veröffentlichen täglich neue Studien, die für Unternehmen und Marketer wichtig sein können. absatzwirtschaft liefert eine Zusammenschau der wichtigsten Ergebnisse der vergangenen Woche.

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Top 1: Zwei Drittel der Tippspieler nehmen online an privaten Tipprunden teil 

Bald beginnt wieder das Tippen und Wetten um Tore und Titel: Bei der Fußball Weltmeisterschaft in Russland will jeder vierte Internetnutzer (24 Prozent) sein Glück bei Online-Tippspielen oder Online-Wetten versuchen. Im Jahr 2016 zur Fußball-EM waren es erst 18 Prozent. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, bei der 834 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt wurden. Unterschiede gibt es zwischen den Geschlechtern: 32 Prozent der männlichen, aber nur 16 Prozent der weiblichen Internetnutzer wollen zur Fußball-WM mittippen oder mitwetten.

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Besonders beliebt bei denjenigen, die zur WM bei Online-Tippspielen mitmachen wollen, sind private Tipprunden unter Freunden, Bekannten oder Kollegen wie etwa auf kicktipp.de. An solchen WM-Tipps wollen zwei von drei WM-Tippern (67 Prozent) teilnehmen. Vier von zehn (38 Prozent) wollen bei einem kostenlosen öffentlichen Online-Tippspiel mitmachen, zum Beispiel auf kicker.de. Jeder Fünfte (20 Prozent) wird bei einem kommerziellen Anbieter von Online-Wetten wie etwa Bwin oder Tipico Geld auf den Ausgang von Spielen oder den möglichen Titelgewinner zu setzen.

Top 2: Revitalisiert 5G den Smartphone-Markt?

Derzeit stagniert der Smartphone-Markt. Für das laufende Jahr taxiert IDC den Absatz auf rund 1,46 Milliarden Geräte (-0,2 Prozent). Indes dürfen die Hersteller darauf hoffen, dass es schon bald wieder aufwärts geht. Grund für die positive Geschäftserwartung der Analysten ist die bevorstehende Einführung von 5G. 2020 sollen bereits sieben Prozent der abgesetzten Smartphones auf den neuen Mobilfunkstandard ausgelegt sein, 2022 könnten es dann 18 Prozent sein.

 

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Top 3: Zwei Drittel aller Online-Shopper gehen fremd

Wenn die Deutschen fremdgehen, spielt das Web mittlerweile eine dominante Rolle. Nicht nur in privaten Beziehungen, sondern auch beim Online-Shopping. Nur 26 Prozent aller Nutzer kaufen ein Produkt sofort in dem Webshop, in dem sie angefangen haben zu suchen. 33 Prozent gehen vorübergehend fremd, sehen sich also auf anderen Webseiten um, kehren dann aber wieder zum Kauf zur Ausgangsseite zurück. 35 Prozent kommen nicht wieder und kaufen woanders im Web, später im Laden oder auch gar nicht. Das sind zentrale Ergebnisse einer Online-Umfrage von innofact im Auftrag des Technologieunternehmens intelliAd Media. Für die Studie befragte das Marktforschungsunternehmen im April insgesamt 1.056 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren.

Produktsuche: Google und Amazon dominieren: Während in vielen anderen Märkten, insbesondere aber in den USA, Amazon bereits den höchsten Marktanteil bei der Suche nach Produkten erzielt, kann sich in Deutschland – zumindest laut Befragung – Google (inklusive Google Shopping) noch vor Amazon platzieren. Drei von vier Produktsuchen starten in Deutschland beim Suchmaschinen-Riesen, während 62 Prozent (Mehrfachnennungen waren möglich) auf Amazon ihre Einkaufstour im Web beginnen. Danach folgt mit Ebay das dritte US-Unternehmen (43 Prozent). Von den deutschen Playern erreichen nur Media Markt/Saturn (13 Prozent) und Zalando (12 Prozent) einen zweistelligen Marktanteil.

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