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Top-Studie: Fake News weiten globale Vertrauenskrise aus – 63 Prozent erkennen Qualitätsjournalismus nicht

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Top 3: Kennen Sie Cookies?

Fast jeder weiß wohl mittlerweile, was eine Internetseite ist oder was es mit einem Sozialen Netzwerk auf sich hat. Viele andere digitale Begriffe können die Deutschen dagegen nicht erklären, wie der D21-DIGITAL-INDEX 2017 / 2018 zeigt. Relativ bekannt sind noch Begriffe wie „Cookies“ und „Cloud“. Allerdings können auch hier nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten erklären, was genau es damit auf sich hat. Andere Begriffe – wie zum Beispiel “Industrie 4.0” oder “Internet der Dinge” – scheinen dagegen für das Gros der Bevölkerung weiter Neuland zu sein, wie die Statista-Grafik zeigt.

Top 4: Zweistelliges Wachstum in 2017 und weiterhin gute Perspektiven im E-Commerce

Mit einem Plus von 10,9 Prozent auf 58,466 Milliarden Euro ist 2017 der Brutto-Umsatz mit Waren im E-Commerce – wie vom Bundesverband E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh) vorausgesagt – zweistellig gewachsen. Der reine E-Commerce Umsatz steht erstmals für jeden achten Euro im Einzelhandel. Dabei sind die eigenständigen Online- und Multichannel-Händler prozentual und in Umsatzzahlen deutlich stärker gewachsen als das Geschäft über Online-Marktplätze, die weiterhin wichtigste Kauforte im Internet bleiben. Eine weitere vom bevh separat in Auftrag gegebene Untersuchung (durch die MRU Unternehmensberatung) zum Thema „Stadt – Land – E-Commerce – Von Ballungsräumen, Dörfern und Paketen“ zeigt die zunehmende Relevanz von E-Commerce in und außerhalb der Metropolen und beziffert die Auswirkungen der resultierenden Paket-Transporte auf den Straßenverkehr.
 
Besonders erfolgreich waren die Multichannel-Händler. 2017 legten Unternehmen, die über mehrere Vertriebskanäle verfügen, im Online- und Versandhandel um 21 Prozent auf
20,1 Milliarden Euro zu und setzten so fast 3,5 Milliarden Euro mehr um als im Jahr 2016. Daran hatten Anbieter mit Herkunft aus dem stationären Einzelhandel den größten Anteil. Sie haben in 2017 ein Plus von 26,2 Prozent erreicht.

Die Onlinemarktplätze konnten ihr Volumen um 4,4 Prozent auf 27,9 Milliarden Euro steigern. Online-Pureplayer legten um 12,6 Prozent, also fast 1 Milliarden Euro auf 8,56 Milliarden Euro zu.
 
Gero Furchheim, Präsident des bevh und Sprecher des Vorstands der Cairo AG, sieht daher auch eine gute Perspektive für eigenständige Händler: „Mit Web-Exzellenz ist der Fachhandel in der Lage, sowohl neben, als auch in Kooperation mit Marktplätzen nicht nur zu bestehen, sondern sogar zu wachsen. Handel kann sich auch ohne den Ruf nach staatlicher Regulierung behaupten.“
 
Fast 60 Prozent des E-Commerce-Umsatzes resultiert aus Bestellungen in Kommunen mit weniger als 50.000 Einwohnern. Dort ist der Umsatz im Jahr 2017 überproportional um
17,1 Prozent gewachsen.
 
Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des bevh, unterstreicht die zunehmende Bedeutung des Onlinehandels abseits der Ballungsräume: „Heute unterscheiden sich Stadt- und Landbevölkerung nicht mehr in ihrem Online-Einkaufsverhalten. Das Internet ist für die Bevölkerung in strukturschwachen Räumen der Garant dafür geworden, überall gleichwertige Lebensverhältnisse realisieren zu können.“

Warengruppen-Cluster „Freizeit“ (DIY/Blumen, Spielwaren, Auto/Motorrad/Zubehör, Hobby/Freizeitartikel) 
Der gesamte Online-Umsatz des Warengruppen-Clusters stieg in 2017 auf 7,203 Milliarden Euro inkl. USt (2016: 6,445 Milliarden Euro inkl. USt) um 11,8 Prozent. Der Bereich Hobby/Freizeitartikel ist weiterhin beliebt. Dies bescherte der Kategorie in 2017 einen Online-Umsatz von 2,823 Milliarden Euro inkl. USt (2016: 2,539 Milliarden Euro inkl. USt) und stieg um 11,2 Prozent.

Warengruppen-Cluster „Einrichtung“ (Möbel/Lampen/Deko, Haus-/Heimtextilien, Haushaltswaren/-geräte)
Der gesamte Online-Umsatz des Clusters “Einrichtung” stieg in 2017 auf 8,555 Milliarden Euro inkl. USt (2016: 7,111 Milliarden Euro inkl. USt) um 20,3 Prozent. In der Einzel-Kategorie Haushaltswaren und -geräte darin zeigte sich sehr hohes Wachstums. Hier stieg der Umsatz in 2017 sogar um 26,5 Prozent auf 3,813 Milliarden Euro inkl. USt (2016: 3,015 Milliarden Euro inkl. USt).

Warengruppen-Cluster „Bekleidung inkl. Schuhe“ 
Die Kategorie “Bekleidung inkl. Schuhe” ist nach wie vor bei deutschen Verbrauchern sehr beliebt. 5,8 Prozent Wachstum gegenüber dem Vorjahr belegen dies. Der entsprechende Online-Umsatz erhöhte sich auf 15,595 Milliarden Euro inkl. USt (2016: 14,744 Milliarden Euro inkl. USt). Schuhe allein wuchsen etwas stärker um 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr und erwirtschafteten einen Online-Umsatz von 3,835 Milliarden Euro inkl. USt (2016: 3,580 Milliarden Euro inkl. USt).

Warengruppen-Cluster „Täglicher Bedarf“ (Lebensmittel, Drogerie, Tierbedarf) 
Das Onlinevolumen des Warengruppen-Clusters stieg um insgesamt 14,2 Prozent mit einem Gesamtumsatz von 3,806 Milliarden Euro inkl. USt (2016: 3,332 Milliarden Euro inkl. USt). Die zunehmende Akzeptanz für das Warensegment “Lebensmittel” innerhalb dieses Clusters bescherte in 2017 einen Online-Umsatz von 1,13 Milliarden Euro inkl. USt (2016: 932 Mio. Euro inkl. USt) und stieg um 21,3 Prozent.

Warengruppen-Cluster „Unterhaltung“ (Bücher/Ebooks/Hörbücher, Bild-/Tonträger, Computer/Zubehör/Spiele/Software inkl. Downloads, Elektronikartikel/Telekommunikation)
Die Warengruppe “Computer/Zubehör/Spiele/Software inkl. Downloads” im Cluster “Unterhaltung” verzeichnete in 2017 Online-Umsätze von 4,448 Milliarden Euro inkl. USt (2016:
3,679 Milliarden Euro inkl. USt) und stieg um 20,9 Prozent. Der Einzelbereich “Elektronik-Artikel und Telekommunikation” wuchs online um 13 Prozent und verzeichnete einen Umsatz von 9,879 Milliarden Euro inkl. USt (2016: 8,745 Milliarden Euro inkl. USt). Die Online-Umsätze bei “Bücher/Ebooks/Hörbücher“ sanken um 3,9 Prozent und lagen bei 3,407 Milliarden Euro inkl. USt (2016: 3,545 Milliarden Euro inkl. USt). Das gesamte Cluster wuchs damit um 11,1 Prozent auf 20,062 Milliarden Euro (2016: 18,063 Milliarden Euro).
 
Das Ergebnis der Gesamtzahlen 2017 aus der jährlichen Studie „Interaktiver Handel in Deutschland ” unterstreicht, dass die vom bevh vertretene Branche – also Versand von Waren im E-Commerce und klassischen Versandhandel – auf ein gesundes Wachstum von 8,8 Prozent und ein gestiegenes Brutto-Umsatzvolumen von 62,15 Milliarden Euro mit Privatkunden zurückblickt.
 
Der gesamte Online- und Versandhandel mit Waren und Dienstleistungen hat einen Brutto-Umsatz von 78,143 Milliarden Euro für das Jahr 2017 erreicht und ist um 7,9 Prozent gegenüber Vorjahr gewachsen. Dabei zeigte sich der E-Commerce weiterhin als der herausragende Wachstumstreiber gegenüber den Bestellungen per Telefon oder Brief. Für diesen Gesamtmarkt des Interaktiven Handels rechnet der bevh im Jahr 2018 mit einem Wachstum von 8,3 Prozent auf ca. 67,3 Milliarden Euro brutto.

Über die Studie: Gemeinsam mit der GIM-Gesellschaft für Innovative Marktforschung führt der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) zum fünften Mal in Folge die Verbraucherbefragung „Interaktiver Handel in Deutschland“ durch. Von Januar bis Dezember 2017 wurden 40.000 Privatpersonen aus Deutschland im Alter von über 14 Jahren telefonisch und per Onlinefragebogen zu ihrem Ausgabeverhalten im Online- und Versandhandel und zu ihrem Konsum von digitalen Dienstleistungen (z. B. im Bereich Downloads oder Ticketing) befragt.

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Kommentare

  1. Noch vor ca. 15 Jahren habe ich FAZ, Handelsblatt, Die Welt abonniert, Spiegel bei Gelegenheit gelesen, ebenfalls die SZ,Stern ist vergessbar, unterstes Niveau. Habe alle Abos schon vor vielen Jahren gekündigt. Kaufe mir gar keine Zeitung mehr, außer der NZZ. Aus meiner Sicht die wohl einzige glaubhafte Zeitung. Die anderen vorgenannten Zeitungen sind verheiratet und verschwägert und billigste Journaille geworden. Mit erkennbarem und unterschwelligen Hass unter Missachtung aller Überparteilichkeit und Objektivität. Ein Bericht besteht aus 80% Kommentar Rest ,unobjektiv wie es die Eigentümerfamilien oder Presseorgan der Regierung es sich vorstellt. Wenn der Hass nicht direkt ausgedrückt werden kann , wird visuell entstellend unterstützt. Paradebeispiel ist der unsägliche Hass auf den US Präsidenten, dessen Familie somit auf die Mehrheit der US Amerikaner. Ich schäme mich in Grund und Boden mit amerikanischen Freunden über US oder D. Politik zu diskutieren. Keiner erwähnt die hässliche ,dicke kleine Frau. Die Medien versuchen in der westlichen Welt ihre Möglichkeit und Machtanspruch durch fake und verborgenen Hass, selbst in kleinsten Sätzen versteckt durchzudrücken. Ein absolutes Unding. Daher beschränkt sich mein Lesen auf Überschriften und Redakteur oder Verlag um wegzuklicken.

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