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Thyssen-Krupps Agentur, Apple wirbt mit James Corden und Google startet WhatsApp-Rivalen

Im Wochenrückblick geht es um ThyssenKrupp, Googles Allo und Apples neuen Markenbotschafter

Nach dem frischen Logo verschreibt sich Thyssen-Krupp die nächste Verjüngungskur. Mit Thjnk plant der Konzern eine exklusive Werbeagentur, über die jetzt erste Details durchgesickert sind. Apple hat die beliebte „Carpool Karaoke“ gekauft und wirbt mit Jamens Corden für sein Musik-Streaming. Und Google greift mit Allo ab sofort WhatsApp an.

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Die Meldung der Woche: Thyssen-Krupps „Bobby & Carl“

Ende letztens Jahres hat das Traditionsunternehmen Thyssen-Krupp sein neues Logo vorgestellt und sich damit eine frischere, breitere Markenidentität verpasst. Weg vom Image eines reinen Stahlproduzenten hin zu einem breit aufgestellten Industriekonzern. Dabei geholfen hat die Agenturgruppe Thjnk, mit der die Essener seit einigen Monaten an einer eigenen exklusiven Werbeagentur feilen. Und die nimmt nun immer mehr Form an, wie jetzt bekannt wird.

Das Bundeskartellamt hat Anfang des Monats sein „Go“ gegeben, nun soll man den Namen kennen. „Bobby & Carl“ wird das Label scheinbar heißen. Bestätigt ist das nicht, doch einige Indizien sprechen dafür: Die Domain „bobbyandcarl.de“ ist auf Thjnk eingetragen und die beiden Vornamen haben tiefe Thyssen-Krupp-Wurzeln. Berthold „Bobby“ Beitz war Chef der Krupp-Stiftung, Carl Hundhausen der erste PR-Fachmann von Krupp. Ob das Gerücht stimmt, wird sich auf der Pressekonferenz Anfang Oktober zeigen. Das „Handelsblatt“ hat mit Thyssen-Krupps Kommunikationschef Alexander Wilke und Thjnk-Gründer Michael Trautmann über die Gründung gesprochen (für Digitalpass-Kunden).

Der Spot der Woche: James Corden als David Bowie

In seinem Auto haben schon so einige Superstars auf dem Beifahrersitz Platz genommen. Late-Night-Talker James Corden spielt gerne für Größen wie Michelle Obama, Elton John und Adele den Chaffeur und schmettert mit ihnen den ein oder anderen Song. Seine „Carpool Karaoke“-Videos sind auf Youtube der Hit – und Apple hat sich sein Erfolgsformat jetzt gesichert. Eingesetzt wird er jetzt als Werbegesicht für Apple Music und natürlich ist der erste Werbespot bereits ein Klick-Bringer.

Im Video erklärt James Corden den Apple-Managern, wie er Werbung für den Konzern machen will. Dafür schlüpft er unter anderem in die Rolle von David Bowie, den Spice Girls und Pharell Williams. Doch seine Ideen kommen eher semi-gut an. Die ganze Geschichte samt Spot haben wir aufgeschrieben.

Die Immobilie der Woche: Haus aus Harry Potter zum Verkauf

Potterheads und Haussuchende aufgepasst: Das Wohnhaus, in dem der wohl berühmteste Zauberschüler Harry Potter bei Tante Petunia und Onkel Vernon aufgewachsen ist, wird verkauft.  Für umgerechnet 550.000 Euro. Zwar steht das Haus der Dursleys nicht im Ligusterweg, doch für Fans könnte das Angebot trotzdem interessant sein. Einen Einblick in die Immobilie gibt das „Handelsblatt“.

Der Start der Woche: Googles Antwort auf WhatsApp

WhatsApp hat einen weiteren Konkurrenten bekommen. Mit „Allo“ will Google jetzt seinen nächsten Angriff auf den beliebtesten Messenger der Welt starten. Nachdem es mit Hangouts nicht geklappt hat, soll es nun „Allo“ richten. Das besondere an der App: Sie soll smarter als WhatsApp sein. Aus den Gewohnheiten der Nutzer lernen, durch die Verbindung zum Google Assistenten kann man innerhalb eines Chats die Suchfunktion nutzen. Doch kann „Allo“ tatsächlich zur ernsthaften Konkurrenz werden? Die derzeitigen Verschlüsselungseinstellungen könnten dagegen sprechen. Denn Whistleblower Edward Snowden warnte über Twitter vor dem Messenger. Alle gesendeten Nachrichten könnten nämlich der Polizei zur Verfügung gestellt werden. WhatsApp hingegen nutzt die End-to-End-Verschlüsselung. Was die App alles kann, können Sie hier nachlesen.

Die Lockerung der Woche: Twitter macht Schluss mit 140

Seitdem Twitter online ist gilt: Ein Tweet darf nicht länger als 140 Zeichen sein. Doch diese Regel gilt jetzt nicht mehr für alle. Bislang wurden für angehängte Fotos, Videos oder zitierte Tweets Zeichen vom eigenen Kontingent abgezogen. Doch damit ist es nun vorbei. Wie der angeschlagene Internetdienst so aus der Krise kommen will, hat das „Handelsblatt“ aufgeschrieben.

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