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Stimmung steigt zögerlich

Nur zögerlich wachsen die Hoffnungen deutscher Konsumenten im Hinblick auf die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung und ihre persönliche Zukunft.

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Die Erwartungen an die Konjunktur sind im September ganz leicht gesunken, die Bereitschaft, in der nächsten Zeit größere Anschaffungen zu tätigen, stieg erstmals seit Monaten ganz leicht an. Deutlich erhöhten sich die Erwartungen bezüglich ihres zukünftigen Einkommens. Das sorgt dafür, dass der Wert des Gesamtindikators Konsumklima inzwischen zum sechsten Mal in Folge steigt.

Während die Aussagen von Unternehmern (ifo) und Finanzanalysten (ZEW) bereits zum wiederholten Mal erkennen lassen, dass sie insgesamt positiv in Bezug auf die allgemeine konjunkturelle Entwicklung denken, lässt die Stimmung der Verbraucher – obwohl ebenfalls positiv – an Dynamik noch etwas zu wünschen übrig. Die Verunsicherung, die aus der teilweise nur schwer durchschaubaren Diskussion um Reformen im Sozial- und Steuersystem und aus der unverändert schwierigen Wirtschafts- und Arbeitsmarktlage resultiert, sitzt offensichtlich tief. Allerdings geht es bergauf: die Konsumenten blicken optimistischer in die Zukunft als bisher und glauben offensichtlich, dass die Situation langfristig wieder besser aussieht.

Nachdem sich die Verbraucher drei Monate lang von Mal zu Mal positiver über die allgemeine konjunkturelle Entwicklung geäußert hatten, hielten sie sich im September mit ihrem Optimismus zurück. Der Indikator Konjunkturerwartung verringerte sich erstmals seit Mai 2003 wieder leicht um 1,4 Punkte und steht aktuell bei einem Wert von –10,6. Ein höherer Wert als im August und September 2003 wurde für die Konjunkturstimmung zuletzt im Oktober vergangenen Jahres gemessen.

In Anbetracht der neuesten Entwicklung der Indikatoren der Verbraucherstimmungen stabilisiert sich der Gesamtindikator Konsumklima weiter. Ihm fehlt jedoch nach wie vor jegliche Dynamik. So wird er für Oktober dieses Jahres einen Wert von 5,3 Punkten erreichen, 0,3 Punkte mehr als der revidierte Wert des Vormonats.

www.gfk.de

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