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Start-up PayOrShare bietet Paywall-Alternative

Entweder Zahlen oder Sharen. Gerade für Verlage ein attraktives System © PayorShare

PayOrShare aus Hamburg bietet eine alternative Währung zum Bezahlen von digitalen Inhalten im Netz. Jeder entscheidet selbst, ob er für einen Inhalt lieber mit Geld oder mit seiner Social Currency durch das Teilen in einem sozialen Netzwerk – bis dato Facebook, Xing oder LinkedIn – bezahlen möchte.

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Wer für einen digitalen Inhalt nicht zahlen will, muss ihn in seinem Social-Media-Profil posten: So sieht das zumindest das Start-up PayOrShare. Die Hamburger haben dazu eine Software entwickelt, die eine Paywall und die dazu passende Alternative aus einem Guss anbietet. „PayOrShare ist eine Zentralalternative für digitale Inhalte im Netz. Egal ob journalistische Artikel, Videos, Online-Games oder ein Gutschein. Du hast die Alternative: Entweder zu zahlst für digitale Inhalte mit einem Post in einem sozialen Netzwerk oder mit einem kleinen Geldbetrag“, erklärt Fiona Brandes, 28, Co-Founder und CMO. „Wir bieten den Verlagen den Dreiklang aus Monetarisierung, Reichweitenaufbau und Daten“, sagt sie.

Mehr über die Leser erfahren

Das Thema Monetarisierung löst PayorShare mit der Implementierung von zwei Zeilen, die jeder kleine Verlag sofort umsetzen kann. Durch das Share-Angebot unterstützen sie den Kunden dabei dabei, sich von den Google-Leads unabhängig zu machen, da der Traffic nur über die Nutzer kommt. Und hinsichtlich der Daten, die durch einen Share generiert werden, erhält der Verlag die Chance, mehr über die Leser zu erfahren.

 

Technischer Kopf hinter PayOrShare ist Max Fielker, 27. Er ist nicht nur Co-Founder, sondern auch CTO und vertretungsberechtiger Geschäftsführer. „Wie wir unsere Lösung bepreisen, ob Performance-orientiert, monatliche Gebühr oder Einmalzahlung, ist abhängig von ihrem Einsatz.”

Zwar stammt die Ursprungsidee von Katharina Wolff, die seit Mitte 2012 mit ihrer Firma Wolff Ventures Hamburger Start-ups unterstützt und begleitet. Doch seit einem Jahr ist PayOrShare Max Fielkers und Fiona Brandes „Baby“ – und das soll nun laufen lernen. Als weitere Supporting Investors sind Branchenbekannte wie Jan Honsel (Pinterest Country Manager DACH), Heiko Hubertz (Gründer und Gesellschafter Bigpoint) und Felix Menden (CTO bei Wer liefert was?) an Bord.

Mehr zu Fiona Brandes finden Sie in der nächsten Printausgabe der absatzwirtschaft.

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