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Social Media Research ergänzt Methoden-Mix

In vielen großen Unternehmen in Deutschland spielt Social Media als Marketing- und Marktforschungstool eine immer bedeutendere Rolle, wie eine qualitative Analyse von DTO Consulting in Kooperation mit dem Online-Portal marktforschung.de ergab. Für die Studie wurden 35 Entscheider ausführlich zur Nutzung von Social Media-Marketing und -Marktforschung befragt. Aus ihrer Sicht stellt Social Media Research durchaus eine Möglichkeit dar, das Portfolio der Tools zu ergänzen. Die klassischen Marktforschungsmethoden wird es aber zumindest mittelfristig nicht ersetzen können.

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Gut die Hälfte der Befragten habe bereits erste Erfahrungen mit Social Media Marktforschung gemacht, wobei primär Foren und Blogs analysiert wurden. Diese Beobachtungen würden zur Image- und Bekanntheitsmessung ebenso genutzt wie zur Generierung von Ideen. Im direkten Vergleich sei Social Media Marktforschung den klassischen Methoden aus Sicht der Befragten allerdings insbesondere hinsichtlich der Generierung von „harten“ Fakten sowie in punkto Datenschutz und Datensicherheit deutlich unterlegen. Positive Eigenschaften werden der Social Media Marktforschung bei der Generierung von „Soft-Facts“ sowie im Hinblick auf die Kosten der Datengewinnung attestiert.

Die Studie „Social Media 2011: Trends in Marketing und Marktforschung“ zeigt weiter, dass fast 90 Prozent der Befragungsteilnehmer davon ausgehen, dass die Nutzung von Social Media Research zunehmen wird. Die Methode könne sich zu einem festen Bestandteil der Marktforschung in Unternehmen entwickeln, indem erprobte klassische Methoden adaptiert werden und so ein neuer Kanal zur Datengenerierung hinzugewonnen wird. Generell sei die Wahrnehmung und damit einhergehend auch die Nutzung von Social Media aber sehr heterogen. Während bei einem Teil der Befragten noch Unsicherheit vorherrsche, hätten andere die sozialen Netzwerke und sonstige Kommunikationsplattformen fest in ihren beruflichen Alltag integriert. Doch obwohl bereits drei Viertel der befragten Unternehmen Social Media nutzen, seien Wissen und Verständnis bezüglich dieses Themas eher gering ausgeprägt.

„So divergent die Nutzung von Social Media in den Unternehmen ist, so einheitlich ist letztlich der Wunsch nach mehr Transparenz“, kommentiert Claas Lübbert, Redaktionsleiter und Portalmanager bei marktforschung.de, das Ergebnis. Gefragt seien insbesondere Tools, mit denen sich Unternehmensaktivitäten im Social Web valide auswerten lassen. „An dieser Stelle sind die Marktforschungsinstitute gefordert, die Stärken bereits vorhandener Messinstrumente klar zu kommunizieren und gegebenenfalls die Forschungstools noch stärker auf Kundenbedürfnisse anzupassen“, sagt Lübbert. Die Bereitschaft, sich mit den Möglichkeiten von Social Media zu befassen, sei in den Unternehmen deutlich vorhanden. Gefordert seien nun Kennzahlen zur Entwicklung sinnvoller Strategien und zur Absicherung von Entscheidungen.

Die vollständige Studie steht zum kostenfreien Download zur Verfügung.

www.marktforschung.de

www.dto-consulting.de

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