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Sind Autos und Spielzeug als nächstes dran?

Mit großer Sorge und Betroffenheit haben die deutschen Zeitschriftenverleger auf die Entscheidung des EU-Parlaments zum Tabakwerbeverbot reagiert, heißt es in einer Pressemitteliung von gestern. Am Mittwoch hatte das Parlament in erster Lesung für ein vollständiges Verbot der Tabakwerbung in Zeitungen, Zeitschriften und im Rundfunk gestimmt.

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Wolfgang Fürstner, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher
Zeitschriftenverleger (VDZ), sehe durch Werbeverbote sowohl die
Freiheit als auch die Zukunft der Medien gefährdet: „Sollte dieser
Beschluss Wirklichkeit werden, wird es in Deutschland viele
Arbeitsplätze in der Werbe- und Medienbranche kosten“.

Doch den Zeitschriftenverlegern gehe es aber nicht nur um drohende
Umsatzeinbußen. So sei die Freiheit der Presse ohne Werbung nicht
denkbar, wies Fürstner auf den Zusammenhang von Pressefreiheit und
Werbefreiheit hin. Der VDZ befürchte einen Dominoeffekt, denn es gebe bereits erste Initiativen, nach der Tabakwerbung auch Werbung für Autos und Spielzeug zu verbieten.

Fürstner sieht nicht nur die Medienbranche sondern die gesamte
freiheitliche Verfassung der Wirtschaft gefährdet: „Medien liefern
die Rohstoffe für den Kopf. Sie sind eine Schlüsselbranche auf dem
Weg in die Informationsgesellschaft. Wer den Medien ihre Erlöse so
massiv beschneidet, der gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit unserer
Volkswirtschaft“, erklärte Fürstner in Berlin. In diesem Sinne appellierte der VDZ an die Bundesregierung, ihre konsequente Ablehnung der Werbeverbote beizubehalten.

www.vdz.de

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