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Schleichender Abschied von reiner Werbefinanzierung

Die Kunden des Freemail-Anbieters GMX können sich ab sofort ihre E-Mail Adressen gegen Bezahlung nach freier Wahl aussuchen. Damit erweitert das Münchner Unternehmen sein Angebot an kostenpflichtigen Diensten und entfernt sich noch mehr von der reinen Werbefinanzierung.

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Wie GMX mitteilte, kann der Kunde künftig unter zwei Preismodellen wählen. Für 0,49 Euro im Monat gibt es die GMX Mail Domain, bei der sich der Kunde eine E-Mail-Adresse nach dem Muster “vorname @ nachname.de” aussuchen kann.

Wer sich für MailDomain Plus entscheidet, zahlt zwar doppelt so viel (0,99 Euro pro Monat), bekommt dafür aber auch zehn Adressen zu seiner Domain. Gegen Zahlung von 0,49 Euro im Monat können sich GMX-Kunden auch von unerwünschten Werbebannern befreien lassen, die Tarifoption ComfortMail präsentiert die gesamte Website als werbefreie Zone.

Kunden, die das bisherige, teurere ProMail-Angebot nutzen, kennen diesen Effekt schon länger. Hier wurden die Banner und Pop-Up-Fenster schon im Sommer entfernt. Derzeit nutzen rund 30.000 der neun Mio. GMX-Anwender diesen kostenpflichtigen Service.

Damit dieser nicht an Attraktivität verliert, wird der Webspace auf 50 Megabyte erhöht und die Anzahl der E-Mail-Adressen verdoppelt sowie umfangreiche neue Dienste eingebaut (Anrufbeantworter, SMS-Benachrichtigung, etc.). Der Preis für das ProMail-Angebot beträgt jetzt 2,99 Euro pro Monat und wurde somit um 17 Prozent erhöht. Eine eigene Domain ist im Preis nicht inbegriffen.

http://www.gmx.de

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