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Rumänen vor den Franzosen?

Die Modebranche kämpft seit Jahren mit harten Bandagen. Vielleicht tun sich manche Hersteller und Händler aber auch schwer, weil sie in den falschen Märkten zu viel investieren. Wo die knappen Marketingmittel besser angelegt sein könnten, zeigt eine Studie der GfK.

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von Peter Stippel

Die Nürnberger Marktforscher analysierten das Modebewusstsein der Europäer und US-Amerikaner. Dabei kam heraus, dass in den Hochburgen des schönen Scheins viel weniger Wert auf ein attraktives Äußeres gelegt wird. So misst beispielsweise nur jeder vierte Franzose dem Outfit eine besondere Bedeutung bei. Auch die kaufkraftstarken Dänen, Schweden und US-Amerikaner haben andere Konsumpräferenzen. Ganz anders ist die Situation in Rumänien und Russland. Auch wenn die Mittel meist fehlen, so ist die Offenheit für modische Trends doch sehr viel ausgeprägter.

In diesen Ländern achtet mittlerweile jeder zweite Konsument auf den richtigen Look. Die meisten Inspirationen holen sich die Verbraucher übrigens aus dem Fernsehen, von Plakaten und im Gespräch mit Freunden und Familienmitgliedern. Erst danach folgen Modemagazine und Anregungen von Passanten. Jeder zehnte Befragte studiert auch den Stil von Prominenten. Bei aller Zuwendung für die schönste Nebensache der Welt, sollte die Modewirtschaft die Messlatte nicht allzu hoch legen. Denn in der Rangreihe der wichtigsten Teile und Accessoires stehen zwei Kategorien ganz vorn: Schuhe (insbesondere bei Frauen) und Jeans.

www.gfk.com

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