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Reise- und Tax Free Shopping-Trends: Die Handelskrise wird die Touristenströme in 2019 entscheidend beeinflussen

Wie werden Millennials in Zukunft im Ausland shoppen? Innovative Zahlungstechnologien und Serviceleistungen sollten im Jahr 2019 weiter vorangetrieben werden. Die globalen Reisetrends für 2019 könnten sonst Auswirkungen auf das Tax Free Shopping-Verhalten von Touristen haben.

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Die Reisetrends entscheiden auch in diesem Jahr wieder, wer wo wann und wieviel shoppt. Der deutsche Einzelhandel sollte Trends in Ländern wie China, Russland, Taiwan, Thailand und den Vereinigten Arabischen Emiraten – also den Top 5 Nationen beim Tax Free Shopping in Deutschland – im Blick behalten. Welche Auswirkungen hat das auf das Tax Free Shopping-Verhalten von Touristen? Sechs Dinge, die sich auf das Reise- aber auch Shoppingverhalten auswirken können:

1. Eine Beruhigung im globalen Handelskrieg nützt den Schwellenländern

Leichte Entspannungssignale im Handelskrieg zwischen den USA und China vor dem chinesischen Neujahr am 5. Februar 2019 werden die Preise für chinesische Touristen während dieser Hauptreisezeit voraussichtlich stabil halten. Eine weitere Entspannung könnte sich auf die Währungen vieler Schwellenmärkte positiv auswirken und dadurch für ein Plus an Auslandsreisen sorgen.

2. Ökotourismus nimmt zu

Bei der Auswahl der Urlaubsdestination werden 2019 verstärkt soziale, politische und vor allem ökologische Themen wichtig. Eine Studie von Booking.com hat ergeben, dass vor allem jüngere Zielgruppen auf Nachhaltigkeit im Zielland setzen.

3. Social Media und künstliche Intelligenz beeinflussen Reiseverhalten

Social Media Plattformen wie Instagram werden immer mehr zur Inspirationsquelle für Reiseziele. Geo-tagging in Posts und eindrucksvolle Locations in Selfies liefern Touristen auf der Suche nach immer neuen besonderen Zielen Ideen für die nächste Reise.

4. Großbritannien wird zum Outlet für Luxusmode

Bereits im Vorfeld des Brexits wurde Großbritannien und vor allem London durch das geschwächte Pfund eine attraktive Shoppingdestination besonders für hochpreisige Güter. In den letzten Jahren haben in Großbritannien die Ausgaben für Luxusgüter um 41 Prozent zugenommen. Dieser Trend wird sich definitiv fortsetzen.

5. Chinesisches Auftragsshopping im Ausland gerät unter Druck

Chinesinnen und Chinesen lassen sich gerne Luxusgüter aus dem Ausland mitbringen, weil sie dort günstiger sind oder um Plagiate zu vermeiden. Daraus hat sich ein Wirtschaftszweig entwickelt, der „Daigou“ genannt wird und in einer rechtlichen Grauzone agiert. Persönliche Shopper bringen die im Ausland gekauften Güter mit und verkaufen diese in China dann über Internetportale wie Taobao oder der Messagingplattform und „Super App“ WeChat. Dieses System könnte 2019 unter Druck geraten: ab 1.1.2019 gilt ein neues E-Commerce-Gesetz, das diese Praktiken verhindern soll und sich auf den Umsatz von Luxusmarken außerhalb Chinas auswirken könnte.

6. Millennials waren gestern, Generation Z ist die Zielgruppe von morgen

Die Millennials, also zwischen 1979 und 1996 Geborene, sind eine signifikante Zielgruppe im Tourismus und für den Handel. Die nachrückende Generation Z der zwischen 1995 und 2010 Geborenen wird aber immer wichtiger. Bis 2025 wird laut des Beratungshauses Bain & Co. diese Altersgruppe bis zu 46 Prozent beim Handelsumsatz ausmachen.

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