Suche

Anzeige

Redcoon reagiert auf Rüge des Werberats

Der Deutsche Werberat hatte vor wenigen Tagen einzelne Spots des Online-Discounthändlers Redcoon aus Aschaffenburg wegen Frauendiskriminierung gerügt. Jetzt reagierte das Unternehmen und teilte der Selbstkontrollinstanz mit, die beanstandeten Spots nicht mehr zu schalten. Sie sollen zugunsten des TV-Spots „Fußball“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt ausgetauscht werden.

Anzeige

Beim Spot „Fußball“ hatte der Werberat von einer Beanstandung abgesehen, da hier Frauen nicht allgemein als „billig“ herabgesetzt würden. Redcoon als das werbende Unternehmen begründete die Entscheidung damit, seinem Respekt gegenüber dem Werberat Ausdruck verleihen zu wollen und zu unterstreichen, dass es ihm als moralische Instanz in Deutschland eine große Bedeutung beimisst. Julia Busse, Geschäftsführerin des Deutschen Werberates, erklärt: „Der Fall ist ein erneuter Beleg für das Funktionieren des Werberats und seine Bedeutung als gemeinschaftlich getragene Selbstkontrolleinrichtung.“

Verbraucher sollen sich wehren können

Träger des Deutschen Werberats sind die rund 40 Organisationen der werbenden Wirtschaft, des Handels, der Medien, der Agenturen, der Forschung sowie der Werbeberufe, die im Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW zusammengeschlossenen sind. Auch die assoziierten Mitglieder des ZAW fördern die Arbeit des Werberates.

Zu den Zielen der Selbstkontrollinstanz gehört es, dass sich Verbraucher auch dann gegen Inhalte von Werbung wehren können sollen, wenn Anzeigen, Spots, Plakate oder Online-Werbemittel rechtlich nicht zu beanstanden sind, aber nach dem Empfinden und Werteverständnis der umworbenen Bürger anstößig und daher unerwünscht sind. Diese Funktion erfüllt der Deutsche Werberat mit dem Angebot des Konfliktmanagements zwischen Verbrauchern und Unternehmen bei Werbemaßnahmen und durch Erarbeitung freiwilliger Regeln für die Werbung vor allem in besonders sensiblen Schutzbereichen.

(Deutscher Werberat / asc)

Anzeige

Digital

Mousesports

“Counter-Strike” im Fokus: Einblicke vom Rekordmeister

Mousesports steht für das renommierteste "Counter-Strike"-Team Deutschlands. Jan Dominicus, Chief Business Development Officer der Organisation mit Sitz in Hamburg, erklärt im Interview, was die Zielgruppe und das Spiel ausmachen und blickt neidisch ins Nachbarland Dänemark, wo "Counter-Strike" gesellschaftlich deutlich anerkannter ist als in Deutschland. mehr…



Newsticker

Corona und die Folgen: Kaufverhalten normalisiert sich

Wie verändert das Virus den Konsum? Andreas Fürst, Marketingprofessor an der Universität Erlangen-Nürnberg,…

Roller, Rad, Auto, Bus: Wer in der Krise profitiert und wer nicht

E-Tretroller, Leihraddienste oder Carsharing-Angebote: Schon vor der Krise war der Markt neuer Verkehrsanbieter…

“Counter-Strike” im Fokus: Einblicke vom Rekordmeister

Mousesports steht für das renommierteste "Counter-Strike"-Team Deutschlands. Jan Dominicus, Chief Business Development Officer…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige