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Recht auf Eigenreparatur: Technologieriesen wehren sich gegen Einführung des „Fair Repair Act“

Mit einem kaputten Smartphone von Apple muss man zum Fachhändler gehen. Aber warum?

Nutzer wollen selbst entscheiden bei wem sie ihre Smartphones reparieren lassen. Nicht nur Apple, sondern viele IT-Größen in den USA wehren sich aber gegen die Initiative, die von Repair.org, dem Handelsverband unabhängiger Reparaturläden, ins Leben gerufen wurde.

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Ersatzteile, Werkzeuge, Reparaturanleitungen: All das soll es, wenn es nach den großen Technologieunternehmen geht, nur bei autorisierten Hänldern geben. Unternehmen wie Verizon, Toyota, Lexmark, Caterpillar, Medtronic und an vorderster Frotn Apple, wehren sich in den USA gegen die Einführung des sogenannten „Fair Repair Act“.

Apple warnt vor falscher Reparatur

Das neue Gesetz nimmt Unternehmen in die Pflicht, Ersatzteile und Reparaturanleitungen auch an nicht autorisierte Service-Firmen zu verkaufen. Für Hersteller wie Apple nicht machbar. Denn das Unternehmen arbeitet nur mit autorisierten Fachhändlern zusammen und möchte sich nicht die eigene Konkurrenz schaffen. Die offizielle Begründung des Unternehmens ist allerdings eine andere: Apple warnt davor, Reparaturen nicht mehr nur den Fachhändlern zu erlauben und begründet das Vorgehen mit Bedenken um die Sicherheit der Kunden. Denn nur Vertragspartner können eine ordnungsgemäße Reparatur vornehmen. Falls erhitzte Akkus bei falscher Reparatur in Brand geraten, sagte der Konzern gegenüber Buzzfeed News, kann das Unternehmen die Nutzer nicht mehr schützen.

Geschäftsfeld verschwindet

Hauptgrund der Unternehmen wird aber sein, dass ihnen durch das Gesetz ein beträchtliches Geschäftsfeld wegbrechen würde. Denn: Muss eine Hardware oder ein Display repariert werden, verlangt Apple teure Pauschalpreise. So kosten Display-Reparaturen je nach Modell zwischen 160 und 180 Euro.

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