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Programmatic Advertising: Acht Fragen, die Werber ihren Dienstleistern stellen sollten

Transparenz sollte die Basis für eine langfristige Zusammenarbeit zwischen Werbungtreibenden, Werbeträgern und Dienstleisterinnen sein. © Fotolia

Transparenz schafft Vertrauen. Transparenz schafft Sicherheit. Gerade in einem stark technologiegetriebenen Umfeld, wie dem Programmatic Advertising, ist Transparenz für die Werbungtreibenden jedoch allzu oft eine Rarität. Lukas Wehn von der Beratungsagentur MINT Square gibt Tipps für Werber. Damit schließen wir unsere Serie zum Programmatic Advertising ab.

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Medienbudgets versickern, Zusammenhänge und Kennzahlen bleiben unklar. Dabei sollte Transparenz der Standard sein und nicht die Ausnahme. Sie ist die Basis für eine erfolgreiche, langfristige Zusammenarbeit zwischen Werbungtreibenden, Werbeträgern und Dienstleisterinnen.


Ein umfassendes Glossar zum Thema Programmatic Advertising finden Sie hier.


Aber welche Macht hat ein Advertiser? Die eigenen Budgets finanzieren die Wertschöpfungskette und bei der Transparenz herrscht oftmals Unklarheit. Wie wäre es, wenn Sie Ihrer Dienstleisterin beim nächsten Gespräch einfach mal ein paar Fragen stellen, um aktiv mehr Transparenz einzufordern? Vielleicht eine von diesen hier:

  1. Hand auf’s Herz, wie kann Ihre Agentur eigentlich bei einer so niedrigen Marge am Markt gegenüber der Konkurrenz bestehen?
  2. Können Sie mir eine Übersicht geben, wie viel wir für einzelne Targetings und die verwendete Technik zahlen?
  3. Welche Dienstleister werden zur Umsetzung meiner Kampagne verwendet und warum genau diese?
  4. Wo werden unsere Werbemittel ausgespielt? Gibt es eine transparente Liste mit Domains und Umfeldern, die ich einsehen kann?
  5. Welche Maßnahmen werden getroffen, um ein möglichst hohes Maß an Brand Safety zu gewährleisten?
  6. Welche Optimierungsmaßnahmen wurden getroffen und wie kann ich diese in meinem Reporting nachverfolgen?
  7. Im Reporting werden mir die abgesprochenen KPIs aufbereitet, gibt es noch weitere Indikatoren, die für den Erfolg meiner Kampagne relevant sind?
  8. Kommt das Reporting direkt so aus dem System, oder wird es vor dem Versand manuell bearbeitet?

Lukas Wehn ist Director Campaigns & Products bei MINT Square.

Über MINT Square: MINT Square steht für unbedingte Transparenz im Programmatic Advertising. Die Agentur berät Advertiser und Agentur in allen strategischen und technologischen Fragen des digitalen Marketings. Zu den Kunden des inhabergeführten Beratungsunternehmens mit Sitz in Düsseldorf zählen unter anderem Marken wie EnBW, Placetel, Velux und Modul University.

 

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Serie_Programmatic

Programmatic Advertising: Advertiser wollen nicht zu viel Transparenz

Metapeople, Netbooster, Reprise – die Karriere von Tim Ringel liest sich wie eine Blaupause für Performance Marketing in Deutschland. Inzwischen leitet er die weltweiten Geschicke von Reprise Digital aus New York. Mit irritiertem Kopfschütteln nimmt er zur Kenntnis, dass die meisten Probleme zwischen Advertisern und Agenturen hausgemacht sind – hüben wie drüben. mehr…


 

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