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OTTO geht’s gut: Der Online-Händler wächst, investiert und experimentiert

Neue Firmenzentrale von Otto © © moka-studio 2017/ Montage: absatzwirtschaft

3,2 Milliarden Euro Umsatz im Geschäftsjahr 2018/19, fünf Prozent mehr Kunden als im Vorjahr, 100 Millionen Euro Investitionsvolumen für die Weiterentwicklung der Plattform – dem Online-Händler OTTO geht’s gut, so die Prognose.

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Noch generiert das Unternehmen den Löwenanteil seines Umsatzes aus dem Händlermodell, künftig soll das Plattformgeschäft deutlich mehr beitragen. Zu meckern gibt es nichts: Es war ein „sehr, sehr gutes Jahr“, freut sich Marc Opelt, Vorsitzender des Bereichsvorstands von OTTO über die guten Zahlen, die das Unternehmen trotz mehrerer Großbaustellen hinlegt: OTTO wird in jeder Hinsicht seit Jahren umgebaut – angefangen von dem Wandel der Unternehmenskultur über den Strategiewechsel vom Online-Händler zur Plattform bis hin zu den Gebäuden bleibt bei den Hamburgern kaum ein Stein auf dem anderen.

7 Millionen Käufer im ablaufenden Geschäftsjahr

Der Erfolg gibt ihnen recht: Die OTTO-Einzelgesellschaft meldet zum neunten Mal in Folge Wachstum. Das Geld wird umgehend reinvestiert: in neue Köpfe, innovative Technologien und Zukäufe wie etwa dem IoT-Start-up OrderThis.

In drei Jahren soll die rund 40.000 Quadratmeter große neue Firmenzentrale fertig sein – ein ehemaliges Lagergebäude auf dem Betriebsgelände, aus dem ein lichtdurchfluteter Bürotempel werden soll, in dem die Vorstände mit den Kollegen auf derselben Fläche arbeiten.

Sieben Millionen Menschen kauften im ablaufenden Geschäftsjahr bei otto.de ein, davon zwei Millionen Neukunden – über die Hälfte aller Kunden via Smartphones und Tablets. Weitere Neukunden will OTTO mithilfe weiterer Partner und Marken gewinnen. Bislang haben sich 400 Anbieter der Plattform angeschlossen. Bislang ist der Prozess noch ziemlich bürokratisch und manuell, „es wird noch viel telefoniert”, so Opelt. Das soll sich ändern soll: OTTO arbeitet mit Hochdruck an einer Lösung, mit der sich Partner voll automatisiert „onboarden“ können. Das erklärte Ziel: Bis 2020 sollen Kunden auf die Produkte von bis zu 3.000 neuen Partnern zugreifen können.

Voice Commerce und das IoT im Fokus

Und sie sollen ‚OTTO ready‘ nutzen, denn neben Virtual Reality-Anwendungen und Voice Commerce setzt der Händler auf das Internet der Dinge: „Zukünftig werden Haushaltsgeräte ohne Internetzugang aussterben. Unter dem Label ‚OTTO ready‘ machen wir deswegen Geräte und Plattformen fähig, sich mit OTTO zu verbinden und freuen uns auf viele weitere Kooperationen im Bereich IoT“, sagt Marc Opelt.

Und, ach ja: Auf die Frage, ob das Unternehmen in irgendeiner Form Reaktionen seitens der Kunden auf das Ende des Print-Hauptkatalogs gespürt hätte, lächelt Opelt nur milde und sagt: „Nein.”

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