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Online-Angebote ersetzen Fachzeitschriften nicht

Fachverlage müssen heute neben einer hochwertigen Fachzeitschrift als Printausgabe auch ein attraktives Web-Angebot bereitstellen, um insbesondere den Erwartungen ihrer (B-to-B-)Zielgruppen gerecht zu werden. Print- und Online-Fachmedienangebote kannibalisieren sich jedoch nicht, wie eine Analyse zeigt, die das Marktforschungsunternehmen TNS Emnid mittels einer Webseiten-Struktur-Analyse („Websta“) in Zusammenarbeit mit Springer Automotive Media für autohaus.de vornahm.

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Mit dem Instrument „Websta“ will TNS Emnid neben der Erhebung relevanter Nutzungsdaten des Print-Angebotes auch die Erhebung entsprechender Daten für Websites anbieten, damit das multimediale Portfolio besser ausgesteuert und vermarktet werden kann. Ergebnisse der Untersuchung belegten nun, dass nahezu die Hälfte der Nutzer der Plattform autohaus.de auch Abonnenten des Printtitels „Autohaus“ sind. Somit ersetze das Online-Angebot nicht die Fachzeitschrift. Zugleich habe der in etwa gleich hohe Anteil der Online-Exklusiv-Nutzer das große Potenzial von Online verdeutlicht, das auf diese Weise den Wirkungskreis des Gesamtangebots noch deutlich ausweiten kann.

Beim Forschungstool „Websta“ handle es sich um eine Gemeinschaftsentwicklung der TNS Emnid Medienforschung und Interrogare, die sich im Ansatz an allgemein anerkannten Media-Konventionen orientiere. Dazu gehöre eine Mindeststichprobengröße von 250 Interviews und die Ermittlung relevanter Zielgruppendaten gemäß dem Rahmenschema des Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) und AMF-Vorgaben wie Branchenzugehörigkeit, Entscheiderstatus und beruflicher Position. Zudem ermittle eine Websta-Analyse Quantität und Qualität der Nutzung einer Website. Autohaus.de werde einerseits durchschnittlich nahezu an jedem Werktag genutzt, überzeuge anderseits aber auch qualitativ. Insgesamt hätten 70 Prozent der Befragten den beruflichen Nutzen von autohaus.de als sehr hoch eingestuft und würden die Website auch jederzeit weiterempfehlen.

„Der Einsatz von Websta liefert uns grundlegende Kenntnisse zur Nutzerstruktur und Nutzungsweise unseres Onlineangebotes – Ergebnisse, die nun direkt in die Vermarktung einfließen können. Daher werden wir in diesem Jahr auch Websta-Analysen für weitere Websites aus unserem Verlag durchführen“, bestätigt Wiebke Nordemann, Leiterin Produktmanagement E-Business bei Springer. Bei den Websta-Strukturanalysen kommt laut Michael Voß, Senior Consultant bei der TNS Emnid Medienforschung, das Stichprobentool E-boss zum Einsatz: „Dieses garantiert eine hohe Ausschöpfung bei der Onsite-Rekrutierung und sichert die Repräsentativität der Ergebnisse.“ Websta sei daher ein valides Tool für die Bestimmung der Nutzerstrukturen von Websites, mit dem vor allem Anbieter angesprochen werden sollen, deren Online-Auftritte nicht in der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) enthalten sind.

www.tns-emnid.com,
www.autohaus.de/tns-emnid

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