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Neustart: Audi drückt auf den Resetknopf und setzt auf Elektroautos

Audi will den Dieselskandal nun endgültig hinter sich lassen

Elektro- statt Verbrennungsmotor: Audi will den Neustart und bis 2022 rund zehn Milliarden Euro bei der Entwicklung von Verbrennungsmotoren einsparen. Dieses Geld soll dann in umweltfreundliche Stromer gesteckt werden.

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Audi geht es nicht gut: So lag der Absatz der VW-Tochter im ersten Halbjahr um vier Prozent unter dem Vorjahresniveau. Um die Dieselaffäre hinter sich zu lassen, muss es einen Neustart geben. Und genau den visiert Audi-Chef Rupert Stadler nach Informationen des Handelsblatts an. Im Kern beinhalte die Neuausrichtung ein massives Kostensenkungsprogramm. Das eingesparte Geld soll wiederum in die Digitalisierung der Geschäftsfelder sowie Elektroantriebe fließen. In Zahlen gehe es um Kürzungen von zehn Milliarden Euro bis 2022. Mit dem bisherige Sparpaket „Speed up“ seien bislang nur Einsparungen von einer Milliarde Euro in diesem Jahr vorgesehen gewesen.

Fünf neue Elektroautos geplant

Mit „Geld für Elektroantriebe“ meine Audi konkret die Entwicklung von fünf neuen Elektroautos bis 2025. Diese würden dann die beiden bereits angekündigten zwei „E-Tron“-Geländewagen Q4 und Q6 ergänzen, die ab 2018 auf den Markt kommen sollen. Zum Vergleich: Daimler hat bis 2022 zehn Elektroautos angekündigt, BMW ein halbes Dutzend.

Keine Cabrios, keine neuen Standorte

Bemerkbar machen würden sich die Einsparungen laut Handelsblatt vor allem im Entwickler-Team. So solle jedes neue Audi-Modell künftig am besten nur noch die Hälfte kosten. Außerdem werde der Konzern die Produktion von Nischenmodelle wie Cabrios einstellen. Und statt alles in Eigenregie zu entwickeln und neue Standorte zu errichten, werde Audi stärker auf die Kapazitäten anderer VW-Töchter setzen, „praktisch zur Untermiete“, so das Handelsblatt. So werde der A1 bereits von der VW-Tochter Seat hergestellt.

Mehr dazu können Sie auf Handelsblatt.de lesen. 

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