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Neues US-Gesetz beschränkt Telemarketing

In Zukunft sollen US-Bürger durch die Eintragung in eine sogenannte "do not call"-Liste von unerwünschten Werbeanrufen befreit werden. Die Grundlage bildet ein neu erlassenes Bundesgesetz. Das berichtet das Wall Street Journal gestern.

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Unternehmen, die gegen das neue Gesetz verstoßen, drohen drakonische Strafen. Während der Bereich des Telefonmarketings nun den Verlust von zwei Mio. Arbeitsplätze befürchtet, hofft die traditionelle Werbebranche auf einen Aufschwung. So suchen jene Konzerne, die bisher intensiv den Verkauf über das Telefon genutzt haben, bereits nach neuen Werbemöglichkeiten, wobei vor allem auf Zusendungen per E-Mail und Postzusendungen gesetzt wird.

Die US-Bundesregierung hat kürzlich die Einführung eines Registers beschlossen, das all jene hier eingetragenen Bürger in Zukunft vor unerwünschten Werbeanrufen schützen soll. Bereits jetzt haben sich viele Leute in diese Liste eingetragen, so dass für die Zukunft mit einer Gesamtanzahl von 60 Mio. eingetragenen Telefonnummern gerechnet werden kann. Ab dem ersten Oktober, also dem Zeitpunkt, ab dem das Programm startet, kann über jene Werbeanrufer, die trotzdem die auf der Liste eingetragenen Nummern anwählen, eine Strafe von 11.000 Dollar pro Anruf verhängt werden.

Da das neue Gesetz den Bereich des Telefonmarketing in Zukunft stark einschränken wird, begeben sich die betroffenen Unternehmen bereits auf die Suche nach anderen Werbemaßnahmen. Dabei rückt vor allem die Möglichkeit der traditionellen Werbung, aber auch des Marketings über das Fernsehen und das Internet in den Vordergrund. (pte.at)

www.wsj.com

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